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Polizeieinsatz: 26-Jähriger verschluckt Drogentüte

Polizeieinsatz: 26-Jähriger verschluckt Drogentüte

Ein nicht alltäglicher Fall hat die Bundespolizei in Dresden in den vergangenen zwei Tagen beschäftigt. Wie die Beamten gestern mitteilten, hatten Bundespolizisten bereits am Dienstagabend einen 26-Jährigen kontrolliert, der in der S-Bahn zum Dresden-Hauptbahnhof unterwegs war.

Dresden. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der junge Mann polizeilich kein Unbekannter mehr ist und in der Vergangenheit unter anderem wegen Drogendelikten aufgefallen war. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten tatsächlich ein so genanntes szenetypisches "Bubble". Dabei handelt es sich um in Folien eingewickelte Drogen.

Die anschließende Befragung nutzte der 26-Jährige, um den Polizisten wegzustoßen, sich das Päckchen zu greifen und es zu verschlucken. Wie er nun zugab, befand sich in dem "Bubble" Heroin. Damit bestand Lebensgefahr für den Mann.

Er wurde in das Dresdner Uniklinikum eingewiesen. Staatsanwalt und Richter verlängerten den Klinikaufenthalt auf 48 Stunden. Denn: Nicht nur die Gesundheit des Mannes war gefährdet, das Drogenpäckchen war zudem ein Beweismittel. Nun hieß es also warten, bis es auf natürlichem Weg den Körper verlassen hatte. Gestern Vormittag bekam die Bundespolizei schließlich das Beweismittel.

Dem 26-Jährigen geht es den Umständen entsprechend gut. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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