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Polizeibeobachter stellen Beamten für den 13. Februar in Dresden gutes Zeugnis aus – Kritik am Ordnungsamt

Polizeibeobachter stellen Beamten für den 13. Februar in Dresden gutes Zeugnis aus – Kritik am Ordnungsamt

Nach dem weitgehend friedlichen Verlauf des 13. Februars in Dresden hat die Polizei ein weiteres Mal gute Noten für ihren Einsatz erhalten. Die sogenannte AG Polizeibeobachtung, ein Zusammenschluss von Journalisten, Landespolitikern und Juristen, lobte das Vorgehen der rund 3500 Einsatzkräfte als überwiegend besonnen und umsichtig.

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Quelle: Stephan Lohse

Es habe zwar auch unverhältnismäßige Vorfälle gegeben, beispielsweise ein Pfeffersprayeinsatz am Nachmittag an der Güntzstraße, Schläge oder übertriebene Härte gegen Blockadeteilnehmer, die generelle Zurückhaltung habe aber wesentlich dazu beigetragen, dass es friedlich blieb.

Kritik übte die AG hingegen am Vorgehen des Ordnungsamtes. Deren Mitarbeiter hätten überfordert gewirkt, beispielsweise am späten Abend an der Frauenkirche, als rund ein Dutzend Personen das Stille gedenken durch die Erinnerung an die Auflösung der Popband Take That karikieren wollten. Die Mitarbeiter hätten die dort Beteiligten aggressiv vom Platz gedrängt, Journalisten geschlagen und beleidigt.

„Deeskalierende Bemühungen waren auf Seiten der Polizeibehörde der Stadt Dresden zu keinem Zeitpunkt erkennbar. Aus Sicht der AG Polizeibeobachtung stellt sich die Frage, ob es angemessen ist, ausgerechnet an einem solch sensiblen Tag wie dem 13. Februar – im Vergleich zur Polizei sehr unzureichend ausgebildete Einsatzkräfte, wie die Polizeibehörde Dresden für polizeiliche Aufgaben einzusetzen“, hieß es.

Die Leserkommentare zu diesem Atikel wurden aufgrund zahlreicher beleidigender Äußerungen entfernt.

sl

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