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Polizei vermutet Brandstiftung als Ursache für das Feuer im neuen TU-Rechenzentrum

Polizei vermutet Brandstiftung als Ursache für das Feuer im neuen TU-Rechenzentrum

Der Brand auf der Baustelle für das neue Rechenzentrum der Technischen Universität Dresden an der Nöthnitzer Straße ist durch fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung ausgelöst worden.

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An der Nöthnitzer Straße entsteht unter anderem das neue Rechenzentrum der TU Dresden (Archivbild)

Quelle: Stefan Schramm

Das haben die Vor-Ort-Ermittlungen am Dienstag ergeben, teilte Polizeisprecher Marko Laske auf Anfrage von DNN-Online mit. Ein technischer Defekt könne ausgeschlossen werden. Weitere Details können aus ermittlungstechnischen Gründen aktuell nicht genannt werden.

Über den neuen Verdacht auf Brandstiftung sei er von der Polizei noch nicht informiert worden, erklärte Tobias Lorenz vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Die Höhe des Schadens sei weiterhin noch unklar. Der Staatsbetrieb fungiert beim neuen Rechenzentrum als Bauherr. Im Oktober dieses Jahres soll ein Hochleistungsrechner in dem Neubau installiert werden.

Auf der Baustelle war in der Nacht zum Dienstag ein Brand ausgebrochen. Gegen 1.30 Uhr waren provisorisch verlegte Bohlenbretter in einem Zwischengeschoss in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf das Dach aus. Durch den entstehenden Qualm wurde ein Zeuge auf den Brand aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kaitz bis zum Dienstagmorgen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Der Brand habe vor allem zu Verrußungen und Schäden an elektrischen Leitungen geführt hat, sagte Lorenz. Das tatsächliche Schadensausmaß werde derzeit vom SIB festgestellt. Man gehe aber davon aus, dass sich der geplante Betriebsstart im Oktober nicht stark verzögern werde. Der Baustellenbetrieb werde vermutlich bereits am Dienstag wieder aufgenommen.

dpa / sl / phn

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