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Polizei vermeldet 21 Festnahmen rund um den 13. Februar in Dresden

Polizei vermeldet 21 Festnahmen rund um den 13. Februar in Dresden

Bei den Polizeieinsätzen rund um den 13. Februar wurden in Dresden insgesamt 21 Personen festgenommen. Wie die Beamten am Montag mitteilten, handelt es sich um 20 Männer sowie eine Frau, alle im Alter zwischen 16 und 32 Jahren.

Zehn Personen seien dem rechten Spektrum zuzuordnen, sieben dem linken. Bei vier Festgenommenen sei die Motivation unklar. Ursachen waren laut Polizei meist nicht befolgte Platzverweise, Verstöße gegen das Versammlungsgesetz oder Widerstand gegen Polizisten.

Zudem stellten die Ordnungshüter über den Tag verteilt insgesamt 73 Gegenstände sicher, darunter mit Quarzsand gefüllte Handschuhe, Messer, Feuerwerkskörper, Sturmhauben oder Pfefferspray.

Insgesamt bilanzierte die Polizei jedoch einen erfolgreichen und vergleichsweise ruhigen 13. Februar in der Stadt. Das Trennungskonzept sei weitestgehend aufgegangen. Auch am Fritz-Löffler-Platz, der ab dem Nachmittag von Gegendemonstranten blockiert wurde, sei es nicht zu Ausschreitungen gekommen. Lediglich im Umfeld des Hauptbahnhofes habe die Polizei mehrere Personen mit körperlicher Gewalt und Reizgas am Durchdringen der Polizeiabsperrungen hindern müssen, teilte Dresdens Polizeipräsident Dieter Hanitzsch mit.

Am Abend habe es in der Stadt allerdings zwei Vorfälle gegeben: Gegen 20 Uhr kam es an der Kreuzung Reicker Straße / Otto-Dix-Ring zu einer Schlägerei zwischen jeweils 25 rechten und linken Personen. Dabei konnten die Beamten einen 28-Jährigen festnehmen, der wegen Körperverletzung bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Insgesamt wurden 17 Personen des rechten Spektrums kontrolliert, die Schläger der Gegenseite waren vor dem Eintreffen der Polizei geflüchtet.

Am späten Abend kam es zudem zu einer Störung des „stillen Gedenkens" an der Frauenkirche. Laut Polizei hatten mehrere Personen gegen 23 Uhr Feuerwerkskörper gezündet und Parolen wie „... keine Opfer sondern Täter..." skandiert.

sl

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