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Polizei und Rettungsdienste: wenig Einsätze zu Himmelfahrt in Dresden

Polizei und Rettungsdienste: wenig Einsätze zu Himmelfahrt in Dresden

Der diesjährige Himmelfahrtstag ist in Dresden verhältnismäßig ruhig verlaufen. Das teilten am Freitag Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst übereinstimmend mit.

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Wegen eines Schuppenbrandes standen am Himmelfahrtsnachmittag Rauchwolken über dem Niederpoyritzer Elbhang.

Quelle: Stefan Schramm

Aus Anlass des Feiertags waren nach Angaben der Polizeidirektion Dresden mehr als 200 zusätzliche Polizisten im Einsatz. In der Notfallrettung habe es nur ein leicht erhöhtes Einsatzaufkommen gegeben. Bis in die Morgenstunden habe die Rettungsleitstelle 40 Einsätze wegen übermäßigen Alkoholgenusses oder wegen Verletzungen nach Stürzen oder Schlägereien verzeichnet.

Bei Dresdens Männern habe gute Laune im Vordergrund gestanden, sie feierten „ihren Tag“ überwiegend friedlich. Dennoch blieben auch diesmal Schlägereien zwischen Betrunkenen nicht aus. Die meisten Vorfälle habe es laut Polizei zwischen 14 und 18 Uhr gegeben, als der Alkoholpegel der Störenfriede entsprechend hoch lag. Zumindest zeitweise fanden sich 30 von ihnen am Donnerstag in Polizeigewahrsam wieder.

Gegen 14 Uhr sei die Polizei zu einem ersten nennenswerten Einsatz im Fährgarten Johannstadt gewesen. Dort hatten sich mehrere Personen geprügelt. Einige Männer schlugen und traten schließlich auf ihr am Boden liegendes Opfer ein, so Augenzeugen. Die Beamten stelltenvon acht Beteiligten die Identitäten fest.

Die gleichen Männer sollten die Polizei auch noch in den nächsten Stunden beschäftigen. Gegen 15.30 Uhr bewarfen sie am Rathenauplatz eine Straßenbahn mit einer Plastikflasche, wenig später zündeten sie auf dem Pirnaischen Platz Pyrotechnik. Nach einer weiteren Schlägerei am Altmarkt nahmen die Beamten 25 Männer in Gewahrsam. Ermittlungen müssen klären, ob und wie sie an den Auseinandersetzungen beteiligt waren.

Gegen 17 Uhr zerstach ein junger Mann auf dem Theaterplatz die Vorderreifen eines parkenden Autos. Dabei erwischte ihn die Polizei auf frischer Tat. Nun muss er sich wegen Sachbeschädigung verantworten.

Am Elbufer in Höhe des Rosengartens feierten abends rund 200 Personen eine Party. Dabei sei es der Polizei zufolge vereinzelt zu verbalen Auseinandersetzungen und geringfügigen Tätlichkeiten untereinander gekommen. Die Party wurde um 22 Uhr beendet. Um Mitternacht endete der große Himmelfahrtseinsatz der Beamten. Polizisten seien nicht verletzt worden.

Vermutlich konnten einige Feuerteufel auch am Donnerstag und in der darauf folgenden Nacht das Zündeln nicht lassen. So stand nachmittags am Moosleitenweg im Niederpoyritzer Elbhang plötzlich ein kleiner Holzschuppen in Flammen. Personen seien dabei nicht zu Schaden gekommen. Der Löschzug der Feuerwache Striesen und die Freiwillige Feuerwehr Pillnitz löschten den Brand mit zwei Strahlrohren.

An der Aachener Straße in Trachau brannte in der Nacht zu Freitag gegen 0.30 Uhr ein mobiles Toilettenhaus. Die Besatzung eines Löschfahrzeugs der Feuerwache Übigau konnte die Flammen schnell löschen. In der Nacht bekämpfte die Feuerwehr außerdem Brände von Müllbehältern. Am Bönischplatz und in der Görlitzer Straße stand jeweils ein Recyclingcontainer in Flammen.

Stefan Schramm

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