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Polizei sieht keinen Grund für Änderung der Einsatzplanung bei Pegida

Trotz Angriff auf Journalisten: Polizei sieht keinen Grund für Änderung der Einsatzplanung bei Pegida

Die Dresdner Polizei sieht in den Angriffen von Pegida-Anhängern auf Journalisten keinen Grund für eine Änderung der Einsatzplanung für die wöchentlichen Demonstrationen.

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Quelle: DNN

Dresden. Die Dresdner Polizei sieht in den Angriffen von Pegida-Anhängern auf Journalisten keinen Grund für eine Änderung der Einsatzplanung für die wöchentlichen Demonstrationen. Allerdings werde mit steigender Teilnehmerzahl auch die Polizeipräsenz erhöht. „Dass sich der Polizeieinsatz an der Zahl der Teilnehmer ausrichtet, ist ja nur logisch“, sagte Polizeisprecher Marko Laske am Dienstag.

Die Bedrohung von jugendlichen Teilnehmern eines Theaterfestivals am Montag vergangener Woche, der Angriff auf zwei Journalisten am Montag und Pöbeleien gegen Migranten aus dem Pegida-Demonstrationszug heraus seien noch nicht abschließend polizeilich bewertet. „Da gibt es jetzt nicht eine grobe Änderung der Einsatzplanung“, sagte Laske.

Im Fall der von Pegida-Demonstranten bedrohten Schüler hatte die Polizei nicht eingegriffen, im Fall der angegriffenen Journalisten kamen die 50 Meter entfernt stehenden Einsatzkräfte zu spät, um den Täter zu fassen.

Pegida am 28.September 2015 in Dresden. Foto: DNN

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Der Einsatz der Dresdner Polizei rund um Pegida sorgt immer wieder für Kritik. So wird vielen Beamten eine zu große Nähe zu dem islamfeindlichen Bündnis vorgeworfen. Beamte warfen bei der „Zählaktion“ von Pegida selbst Münzen in die Tonnen oder klatschen mit Ordnern ab. Bei mehreren Pegida-Veranstaltungen wurden Hitlergrüße nicht geahndet. Zuletzt veröffentlichte Pegida-Chef Lutz Bachmann vertrauliche Informationen aus Polizei-Akten, darunter die Adresse eines Tatverdächtigen.

Auch am Montag wurden zwar Gegendemonstranten intensiv kontrolliert, dass bei Pegida die Versammlungsauflagen wie Alkoholverbot oder die maximale Länge von Fahnenstangen mehrfach missachtet wurden, interessierte die Beamten hingegen nicht.

dpa/DNN

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