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Polizei schnappt Rädelsführer von Ausschreitungen nach der Partie Dynamo gegen Frankfurt

Polizei schnappt Rädelsführer von Ausschreitungen nach der Partie Dynamo gegen Frankfurt

Die Polizei hat einen 26-jährigen Dresdner geschnappt, der an Ausschreitungen nach der Zweitliga-Partie Dynamo Dresden gegen Eintracht Frankfurt als Rädelsführer beteiligt gewesen sein soll und zudem Polizisten angegriffen und verletzt habe.

Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, wurde der Mann in seiner Wohnung in Striesen festgenommen und befindet sich nunmehr in der JVA Dresden.

Im Anschluss an das Fußballspiel am 26. September zog der Beschuldigte den Ermittlungen zufolge mit etwa 20 weiteren Personen zum Pirnaischen Platz. Dort habe er die Gruppe zum Angriff auf die Polizei und deren Fahrzeuge aufgerufen. An der Kreuzung befanden sich zu diesem Zeitpunkt drei Polizeibeamte mit zwei Fahrzeugen, um den Verkehr zu regeln.

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Dynamo Dresden verliert gegen Eintracht Frankfurt.

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Die beiden Polizeifahrzeuge wurden laut Mitteilung der Ordnungshüter mit Steinen beworfen. Ein Pflasterstein durchschlug die Scheibe eines Polizeifahrzeuges. Anschließend wurde ein Feuerwerkskörper in das Fahrzeug geschleudert, wodurch ein Sitz Feuer fing.

Ein Polizist, der im Fahrzeug saß, erlitt Schnitt- und Brandverletzungen, so die Beamten. Eine Kollegin, die in der Nähe des Fahrzeuges stand, erlitt durch Steinwürfe ebenfalls Verletzungen. Als ein weiterer Polizeibeamter den in Bedrängnis geratenen Kollegen zu Hilfe eilte, schlug ihn der 26-Jährige mehrfach mit einer Bierflasche. Der Beamte erlitt dabei unter anderem einen Rippenbruch.

Am Rande des als Hochsicherheitsspiel eingestuften Kicks kam es zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Fans. Nach Abpfiff versuchten rund 250 zum teil vermummte Personen, zu den Gästefans vorzudringen, wurden aber von der Polizei gestoppt. Gegen Mitternacht kam es außerdem am Straßburger Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen rund 80 Personen.

Bereits vor der Partie hatte die Polizei an der Blüherstraße mehrere Dynamo-Fans gestoppt, die selbstgebaute Pyrotechnik mit sich führten. Zudem wurde 27 Gästefans der Eintritt ins Stadion verwehrt, da gegen sie ein bundesweites Stadionverbot vorlag.

Im Stadion war es abgesehen von einem kleinen Disput zwischen Gästefans und Dynamo-Anhängern auf der Gegengerade größtenteils ruhig geblieben. Allerdings ermittelt momentan der DFB-Kontrollausschuss wegen eines geschmacklosen Frankfurter Fan-Plakates sowie wegen rassistischer und antisemitischer Rufe aus dem Dynamo-Fanblock.

sl

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