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Polizei leitet nach Dynamo-Feiern Ermittlungsverfahren ein

Party geriet außer Kontrolle Polizei leitet nach Dynamo-Feiern Ermittlungsverfahren ein

Die Polizei hat nach Jubelfeiern von Fußballfans in Dresden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nachdem die Mannschaft nach dem Aufstiegsspiel aus Magdeburg in Dresden eintraf, geriet die Party am späten Abend außer Kontrolle.

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Nach den Dynamo-Jubelfeiern leitete die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: Symbolfoto

Dresden. Die Polizei hat nach Jubelfeiern von Fußballfans in Dresden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Drittligist Dynamo Dresden hatte am Samstag in Magdeburg den noch benötigten Punkt für den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Bereits am Rande dieses Spiels kam es zu Ausschreitungen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde nach Ankunft des Fanzuges aus Magdeburg am Dresdner Hauptbahnhof massiv Pyrotechnik abgebrannt. Auf dem Weg zum Stadion beschädigten Hooligans Fahrzeuge der Polizei. Ermittelt wird zudem wegen des Verdachts auf Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen zwei Personen.

Im Dresdner Fußballstadion hatten Samstagnachmittag rund 10.000 Fans beim Public Viewing ihrer Mannschaft die Daumen gedrückt. Nach Berichten von Augenzeugen geriet die Party am späten Abend nach Eintreffen der Mannschaft außer Kontrolle, als Hooligans den Rasen stürmten und die Szenerie mit Bengalos vernebelten. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden wurde auf der Rückfahrt vom Spiel auch der Fanzug verwüstet, den mehr als 1000 Dynamo-Anhänger nutzten. Die Behörde sprach von einer „Zerstörungs- und Vandalismus-Orgie“.

„Neben den inzwischen leider üblichen Verunreinigungen wurden Scheiben, Türen, Decken- und Wandverkleidungen zerstört oder herausgerissen.“ Die Wagen mussten laut einer Mitteilung vom Montag aus dem Verkehr gezogen werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet und will den beschädigten Zug am Dienstag der Presse präsentieren.

Dynamo Dresden distanzierte sich und bezeichnete die Störer in einer Erklärung am Sonntag als „Horde vermummter, gewaltbereiter, selbstherrlicher und asozialer Hohlköpfe“. Weiter hieß es: „Tausende Dynamo-Fans, die stundenlang fröhlich feiernd ausgeharrt hatten, um ihren Helden einen warmen, dynamischen Empfang zu bereiten, wurden um dieses Erlebnis betrogen.“

dpa

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