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Polizei ermittelt nach rechtsextremen Aktionen

In Pirna und Freital Polizei ermittelt nach rechtsextremen Aktionen

In Freital und Pirna wurden am Sonnabend mehrere Staatsfeindliche Aktionen und Symbole gemeldet. In Pirna wurde ein Banner mit der Aufschrift „Migration ist Völkermord“ ausgerollt. In Freital wurden zwei Holzkreuze sichergestellt.

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Am Sonnabend wurde die Polizei mehrmals auf staatsfeindliche Symbolik hingewiesen.
 

Quelle: dpa

Pirna/Freital. Laut Polizeiangaben haben etwa 15 Personen am Sonnabend gegen 20.30 Uhr am Elbufer in Copitz nahe des Fährenlegers ein Banner mit der Aufschrift „Migration ist Völkermord“ ausgerollt. Dabei soll es auch zum Abbrennen von Pyrotechnik gekommen sein. Die Nachwuchsorganisation der NPD hatte sich später dazu bekannt. Als die alarmierte Polizei eintraf, hatten sich bereits alle beteiligten Personen entfernt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie das Sprengstoffgesetz aufgenommen.

In Freital wurden ebenfalls am Sonnabend gegen 6.30 Uhr zwei verdächtige Holzkreuze sicher gestellt. Eines befand sich in einem Blumenkasten vor dem Rathaus auf der Dresdner Straße. Es trug die Aufschrift „BRD=Volkstod“. Ein weiteres Kreuz wurde vor einem ehemaligen Kindergarten auf der Dresdner Straße festgestellt. Es trug die Aufschrift „Deutsches Volk“. Zudem wurden laut Polizeiangaben Fenster des leer stehenden Gebäudes eingeschmissen. Die Polizei hat die Ermittlung wegen Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, sowie wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Von sbu

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