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Polizei beendet Untersuchungen zur Explosion in Dresdner Vegan-Markt

Brandstiftung Polizei beendet Untersuchungen zur Explosion in Dresdner Vegan-Markt

Ein reichliches halbes Jahr nach der Explosion im Vegan-Markt an der Bautzner Straße hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Die Akten seien bei der Staatsanwaltschaft eingetroffen, die nun prüfen müsse, ob weitere Ermittlungen nötig sind.

Ein reichliches halbes Jahr nach der Explosion im Vegan-Markt an der Bautzner Straße hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Ein reichliches halbes Jahr nach der Explosion im Vegan-Markt an der Bautzner Straße hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Die Akten seien bei der Staatsanwaltschaft eingetroffen, die nun prüfen müsse, ob weitere Ermittlungen nötig sind, teilte Lorenz Haase, Sprecher der Behörde auf DNN-Anfrage mit. Das wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Danach entscheidet die Staatsanwaltschaft über das weitere Verfahren. Gibt es einen mutmaßlichen Täter, der für den Brand verantwortlich ist, könnte gegen ihn Anklage erhoben werden.

Am Abend des 15. Februar war in dem Laden in der Häuserzeile zwischen der Hoyerswerdaer Straße und der Weintraubenstraße zunächst ein Brand ausgebrochen. Als die Feuerwehr gerade ihren Löscheinsatz starten wollte, zündete eine Explosion in dem Geschäft. Die Fensterfront wurde zerfetzt, die Feuerwehrleute konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Ein Feuer und eine Explosion haben auf der Bautzner Straße einen veganen Einkaufsmarkt zerstört.

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Später ergaben Ermittlungen der Polizei, dass das Feuer an mehreren Stellen zugleich ausgebrochen ist. Dies gilt als Beleg dafür, dass Brandstifter am Werk waren. Bis heute teilten die Ermittler allerdings keine weiteren Details zu ihren Untersuchungen mit. Auch die Frage, ob es Verdächtige gibt, blieb bisher unbeantwortet.

Andreas Zengler, der Inhaber des Ladens, der der erste vegane Supermarkt in Dresden war, kam damals selbst in den Verdacht in dem Laden gezündelt zu haben. Dabei wurde als Argument ins Feld geführt, das im Sommer 2015 und nach dem Jahreswechsel umstrukturierte Geschäft sei nie gut gelaufen. Zengler wehrte sich vehement solche Verdächtigungen und bezeichnete sie als „Unsinn“.

Von cs

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