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Polizei Niedersachsen nimmt Beamten in Schutz

Einheitsfeier Polizei Niedersachsen nimmt Beamten in Schutz

Der Polizist, der Pegida am Montag einen „erfolgreichen Tag“ gewünscht hat, stammt aus Hannover. Die Spitze der Polizei in Niedersachsen nimmt den Mann in Schutz.

Symbolbild
 

Quelle: imago stock&people

Dresden.  Der Polizist, der am Sonntagabend den Pegidaanhängern einen „erfolgreichen Tag“ gewünscht hat, stammt aus Niedersachsen. Das bestätigte gestern die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen in Hannover. Polizeivizepräsident Rolf Bahder erklärte, die Äußerung des Beamten sei „der gut gemeinte, aber missglückte Versuch einer Grußformel am ende einer polizeilichen Durchsage“ gewesen. „Nicht mehr und nicht weniger.“ Zugleich distanzierte er sich von der Aussage. Sie sei bedauerlich und entspreche nicht der Auffassung der Polizeidirektion, sagte der Polizeivizepräsident aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Die kirchliche Nachrichtenagentur epd berichtete unterdessen, die Staatsanwaltschaft ermittle nach den Protesten gegen die Einheitsfeier in 79 Fällen. Es handele sich dabei vor allem um Delikte wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen sowie um Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und das Waffengesetz. Kritiker monierten in den vergangenen Tagen wiederholt, dass das Ordnungsamt und die Polizei nicht gegen die Protestierer vorgegangen sind.cs

Von cs

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