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Pistolenmann bedroht auf der Dresdner Flügelwegbrücke Autofahrer

Pistolenmann bedroht auf der Dresdner Flügelwegbrücke Autofahrer

Dresdner, die am Sonnabendmittag über die Flügelwegbrücke gefahren sind, haben in vielen Fällen einen Schreck fürs Leben bekommen. Wie die Polizei mitteilt, stand dort ein Mann, der mit einer Pistole bewaffnet die Insassen der vorbeifahrenden Autos bedrohte.

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Gründlich durchsucht wurde am Sonnabend die Wohnung eines Betrunkenen, der kurz zuvor Autofahrer auf der Flügelwegbrücke mit einer Waffe bedrohte.

Quelle: Daniel Förster

Mehrere verängstigte Anrufe seien innerhalb kurzer Zeit beim Notruf eingegangen, so die Beamten.

Als die Polizisten gegen 14.30 Uhr eintrafen, saß der 51-Jährige auf dem Brückengeländer. Allem Anschein nach wollte er in die Elbe springen. Als kurze Zeit später weitere Beamte zur Verstärkung anrückten, richtete er zunächst die Waffe auf diese, warf die Pistole aber schnell ins Wasser. Daraufhin überwältigten die Polizisten den Mann. Ein anschließend durchgeführter Blutalkoholtest ergab einen Wert von 3,02 Promille. Nach Polizeiinformationen befindet sich der betrunkene Revolverheld derzeit in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Eine 25-jährige Autofahrerin stand nach dem Vorfall unter Schock und musste ebenfalls ärztlich behandelt werden.

Die Aktion wird für den Täter Folgen haben. Die Polizei ermittelt derzeit wegen verschiedener Straftatbestände gegen den 51-Jährigen.

Bereits wenige Stunden nach dem Vorfall rückte ein Großaufgebot von Streifen- und Bereitschaftspolizisten vor der Wohnung des Täters in der Kötzschenbroder Straße 113 an. Wie die Polizei mitteilt, durchsuchten die Beamten Räumlichkeiten und den Müll des Mannes nach Munition und Waffen. Der Einsatz dauerte vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden des Sonnabends. Angaben über die Ergebnisse der Durchsuchung wollte die Polizei mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht machen.

Weiterhin unklar ist auch, ob der Mann einen Waffenschein besitzt und so legal über Waffen und Munition verfügen konnte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.05.2013

Hauke Heuer

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