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Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling zu Ordnungsgeld verurteilt

Nach einstweiliger Verfügung Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling zu Ordnungsgeld verurteilt

Das Landgericht Hamburg hat Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling zu einem Ordnungsgeld von 500 Euro verurteilt. Festerling hatte, kurz nachdem ein DNN-Reporter bei einer Pegida-Demo tätlich angegriffen worden war, auf Facebook sinngemäß verbreitet, die Geschichte sei erfunden.

Pegida-Aktivistin und die frühere Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling während einer Kundgebung des Bündnisses Pegida.

Quelle: dpa

Dresden/Hamburg. Das Landgericht Hamburg hat Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling jetzt zu einem Ordnungsgeld von 500 Euro verurteilt. Festerling hatte, kurz nachdem ein DNN-Reporter bei einer Pegida-Demo tätlich angegriffen worden war, auf Facebook sinngemäß verbreitet, der geschlagene Reporter habe die Geschichte frei erfunden. Hiergegen zogen die DNN vor Gericht und konnten eine Einstweilige Verfügung erwirken, die Festerling verpflichtete, die entsprechenden Passagen bei Facebook zu löschen. Dieser Verpflichtung war Festerling nach Ansicht der Richter nicht unverzüglich nachgekommen. Deshalb erließ das Landgericht Hamburg, wo Festerling hauptwohnsitzlich gemeldet ist, das Ordnungsgeld gegen die Pegida-Frontfrau. Ersatzweise kann sie auch zwei Tage Ordnungshaft in einer Gefängniszelle verbringen. Mittlerweile hat Festerling die Passagen gelöscht.

DNN-Chefredakteur Dirk Birgel zeigte sich zufrieden über das Urteil: „Wir werden Angriffe auf unsere Journalisten und sonstige Rechtsverstöße auch in Zukunft nicht hinnehmen, sondern mit allen juristischen Mitteln konsequent verfolgen.“ Die Entscheidungen sind nicht rechtskräftig.

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