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Obduktionsergebnis: 55-Jährige in Dresden-Johannstadt wurde umgebracht

Obduktionsergebnis: 55-Jährige in Dresden-Johannstadt wurde umgebracht

Die 55-jährige Frau, die am frühen Mittwochmorgen bei einem Streit in der Wohnung eines Hochhauses an der Holbeinstraße ums Leben gekommen ist, hatte massive Verletzungen.

Das hat die Obduktion der Toten ergeben. Die Rechtsmediziner haben "verschiedene Verletzungen" festgestellt, sagte gestern Lorenz Haase, der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft. "Die Obduktion hat ergeben, dass die Frau gewaltsam zu Tode gekommen ist", so der Oberstaatsanwalt weiter. Um was für Verletzungen es sich im Detail handelt und welche davon zum Tod der 55-Jährigen geführt haben, ließ Haase im Dunkeln.

Der Nachweis des gewaltsamen Todes der Frau war Anlass für einen Haftantrag gegen den 44-jährigen Mann, in dessen Wohnung die 55-Jährige am frühen Mittwochmorgen gefunden worden ist. Der Mann kam mittlerweile hinter Gitter. Haase zufolge hat er sich bereits zu dem Geschehen geäußert, von einem Geständnis sprach der Oberstaatsanwalt jedoch nicht.

Der Tatverdächtige und die elf Jahre ältere Frau waren ein Paar. Sie lebten gemeinsam in der Wohnung des 44-Jährigen in der Johannstadt. Erst im Dezember ist die Frau dort eingezogen, sagte Haase. Zum Anlass des Streits, in dessen Verlauf der 44-Jährige handgreiflich geworden ist, konnte Haase noch nichts sagen. Das Tatmotiv des Mannes ist deshalb noch unbekannt.

Nachbarn hatten die lautstarke Auseinandersetzung in der Erdgeschosswohnung bemerkt. Sie riefen am frühen Morgen den Rettungsdienst, der die tote Frau schließlich in der Wohnung des 44-Jährigen fand.

Seit dieser Entdeckung ist nun die Polizei gefordert. "Die Kriminaltechnik ist noch vor Ort, es laufen Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat", sagte Lorenz Haase. In der Wohnung wurden gestern noch Spuren der Auseinandersetzung gesichert. Unklar ist laut Haase derzeit noch, "wie man das alles in Übereinstimmung bringen kann". Im Klartext: Ob Puzzleteile wie die Aussagen des 44-Jährigen und die Spurenfunde letztlich ein komplettes Bild von dem Geschehen in der Nacht zum Mittwoch ergeben, ließ sich gestern noch nicht sagen. C. Springer

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2013

cs

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