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Neue Dresdner Feuerwache Altstadt erweist sich als Besuchermagnet

Neue Dresdner Feuerwache Altstadt erweist sich als Besuchermagnet

Unzählige Dresdner, vor allem Familien mit kleinen Kindern, nahmen das Angebot der Dresdner Feuerwehr an und besuchten am Sonntag zum "Tag der offenen Tür" die neue Feuerwache an der Strehlener Straße.

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Toby Riedel (2) darf im Feuerwehrauto Probesitzen.

Quelle: Martin Förster

Von Catrin Steinbach

Die war für die Zeit außer Dienst gestellt, die Aufgaben wurden von den anderen vier Feuerwachen mit übernommen. "Wenn es brenzlig wird, brechen wir den Tag der offenen Tür natürlich ab und fahren zum Einsatz", beruhigte Andreas Rümpel, Chef des Brand- und Katastrophenschutzamtes. Doch das war nicht nötig. Bis zum Ende des Tages der offenen Tür stand kein Großeinsatz an.

Neugierig drängelten sich Klein und Groß vor allem in der Fahrzeughalle der Feuerwache, um die verschiedenen Feuerwehrautos zu besichtigen. Für Kinder war es natürlich das Größte, auch mal in einem Feuerwehrauto sitzen zu dürfen. Viele, nicht nur männliche Besucher, verfolgten interessiert, wenn die Technik erklärt wurde. Gern angenommen wurden die Führungen durchs Haus, bei denen man Gelegenheit hatte, auch die Räume in der oberen Etage zu besichtigen, wo sich u.a. die Feuerwehrleute aufhalten, wenn gerade kein Einsatz ist. Viel los war auch im Brandschutzerziehungszentrum. Das weihten Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel, Andreas Rümpel und das Maskottchen "Hydro" am Sonntag in dem langgestreckten Bau der Feuerwache offiziell ein.

Besagtes Zentrum bietet Erziehern aus Kindertagesstätten und Lehrern aus Grundschulen die Möglichkeit, die Brandschutzerziehung in der neuen Feuerwache durchzuführen. Eigens dafür stehen 25 geschulte Kameraden von Freiwilligen Feuerwehren und von der Berufsfeuerwehr zur Verfügung, die die Kinder zum Beispiel den richtigen Umgang mit Streichhölzern und Feuer lehren, ihnen erklären, wie und wann man die Feuerwehr verständigt und wie man sich richtig verhält, wenn es brennt.

Damit das kein "trockener" Schulunterricht wird, gibt es zum Beispiel ein großes Puppenhaus. In dem können die Kinder sehen, wie sich bei einem Brand der Rauch im Haus verteilt und Brandmelder funktionieren. In einem Experimentierschrank werden die Kameraden zeigen, wie man ein kleines Feuer richtig löscht. Des Weiteren sollen eine interaktive Wandtafel, eine Telefonanlage und ein Mal-und Vorlesebuch dafür sorgen, dass die Kinder anschaulich an das Thema Brandschutz herangeführt werden.

4400 Exemplare des Mal- und Vorlesebuches - finanziert von über 350 Dresdner Unternehmen - brachte der Detmolder K&L Verlag am Sonntag mit. Und einen symbolischen Scheck einer Geldspende in Höhe von 1250 Euro für das Brandschutzerziehungszentrum.

Kindertagesstätten und Schulen können von Montag, dem 12. November, an im Internet unter www.bez-dd.de Termine für die kostenlosen Schulungen im Brandschutzerziehungszentrum buchen. Im Moment werden werktags jeweils zwei Schulungen von jeweils etwa zwei Stunden angeboten. In Vorbereitung sind zudem Angebote für Erwachsene, für Menschen mit Behinderungen und für Senioren.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.11.2012

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