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Neue Dresdner Citywache ist fertig - nächste Woche startet der Probetrieb

Neue Dresdner Citywache ist fertig - nächste Woche startet der Probetrieb

Von der Strehlener Straße aus wird die Feuerwehr bald zu Einsätzen starten. Die neue Citywache nahe des Dresdner Hauptbahnhofes ist - nachdem es eine bauliche Verzögerung um rund vier Wochen gab - nun so gut wie fertig.

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Vor dem Start: Die neue Dresdner Citywache an der Strehlener Straße ist baulich fertig. In der kommenden Woche will die Feuerwehr den Probebetrieb beginnen.

Quelle: Carola Fritzsche

Von Catrin Steinbach

"Am 17. August wurde uns die Feuerwache bauseitig übergeben. Jetzt richten wir den Rest ein und nächste Woche starten wir in den Probebetrieb". sagt Thomas Mende, Leiter der Leitstelle und Sprecher der Dresdner Feuerwehr, auf DNN-Anfrage.

"Wir werden kleine Übungen fahren, um die Alarmierungswege und die Funktionalität des Hauses zu testen. Auch das Personal muss sich miteinander vertraut machen, denn wir versetzen ja nicht eine Feuerwache von einem Standort an den anderen. Diese ist neu, kommt also zu den bereits bestehenden Wachen hinzu." Gezielt seien deshalb zusätzlich Feuerwehrleute ausgebildet worden. 15 Funktionen habe man in der neuen Citywache zu besetzen, so Mende. "Zum 1. September, 6.30 Uhr, geht die neue Citywache operativ in den Dienst. Am 1. Oktober wird sie offiziell eingeweiht."

Auch eine Rettungswache ist in dem neuen Gebäude an der Strehlener Straße untergebracht. "Ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen rücken bereits seit 1. Juli von dort aus. Zum 3. September wird die Rettungswache dann verstärkt. Ein ursprünglich auf der Kaitzer Straße stationierter und seit Ende 2011 interimsmäßig in der Feuerwache IV auf der Clara-Zetkin-Straße untergebrachter Rettungswagen der Firma GARD wird an die Strehlener Straße verlegt", erklärt der Feuerwehrsprecher.

Verwaist ist dagegen nach wie vor die nagelneue moderne Großleitstelle an der Scharfenberger Straße in Übigau, die künftig die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst im Großraum Dresden koordinieren soll. Schon seit fast anderthalb Jahren sind die Stühle vor den Schreibtischen unbesetzt, bleiben die Computerbildschirme schwarz.

"Was die Stadt tun konnte, hat sie getan. Wir warten nach wie vor darauf, dass die von der Landesregierung Sachsen beauftragten Firmen eine funktionsfähige Software liefern", seufzt Mende. "Für uns als Stadt ist das sehr ärgerlich, weil zum einen die Technik ungenutzt da steht und die Gewährleistungsfristen verstreichen. Zum anderen arbeiten wir in der Dresdner Leitstelle mit einer sehr alten Technik, kämpfen Tag für Tag mit der Wartungsfirma um Lösungen, um diese Technik am Laufen zu halten. Abgesehen davon ist auch das alte Gebäude sanierungsbedürftig."

Während das zuständige Staatsministerium des Inneren offiziell keine Termine mehr nennen will, hofft die Stadt, dass im Dezember an der Landesfeuerwehrschule mit der Ausbildung der Leitstellenmitarbeiter begonnen werden kann. "Wenn alles gut geht, brauchen wir zehn Wochen für die Schulungen. Dann könnte die Leitstelle im April 2013 in Dienst gestellt werden", so Mende. "Ich gehe davon aus, dass die Leitstelle noch vor der Feuerwache aus der Louisenstraße auszieht." Der Umzug in die neue Nordwache an der Ecke Proschhübel-/Magazinstraße ist für 2015 geplant.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.08.2012

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