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Neue Autoknacker-Serie in Dresden

Diebstahlsserie Neue Autoknacker-Serie in Dresden

In Dresden treibt seit mehreren Tagen eine Bande ihr Unwesen, die es auf Ersatzteile aus Autos abgesehen hat. Besonders im Fokus sind Fahrzeuge der Marke BMW. Nach etwa einem Dutzend solcher Taten an drei Tagen stellt sich die Frage, wann die Polizei eine Soko für die Bearbeitung der Fälle gründet.

Symbolbild

Quelle: imago stock&people

Dresden. Die Landeshauptstadt hat es mit einer Bande zu tun, die „gezielt und organisiert“ Autoteile klaut. Diesen Eindruck bestätigte Polizeisprecher Marko Laske, nachdem die Beamten am Mittwoch zum dritten Mal an drei Tagen melden mussten, dass Kriminelle Autos aufgebrochen und Teile demontiert haben. Dieses Mal traf es einen VW-Transporter, fünf Autos der Marke BMW und einen Porsche. Alle sechs Autos standen in Striesen. Der VW war auf der Fetscherstraße geparkt, aus diesem Auto demontierten die Täter das kombinierte Radio-Navigationsgerät.

Die fünf BMWs waren auf der Haydnstraße, der Reinickstraße und der Wallotstraße abgestellt. Wie bei den vorangegangenen Beutetouren schlugen die Täter Seitenscheiben der Pkws ein und bauten dann Navis, Airbags und Lenkräder aus. Bei dem Porsche auf der Reinickstraße hatten es die Täter auf die Schweinwerfer abgesehen. Den Sachschaden konnte die Polizei noch nicht genau benennen. Die Beamten gehen aber davon aus, dass er mehrere tausend Euro beträgt.

Bereits am Montag und am Dienstag meldete die Polizei ähnliche Beutetouren. Am Montag berichteten die Beamten von vier Autos der Marke BMW, die aufgebrochen wurden. Die Täter erbeuteten Radio-Navi-Kombinationen und Lenkräder samt Airbags. Am Dienstag hatten es Kriminelle auf vier Pkws in Gruna abgesehen und holten sich aus diesen Autos Navis, Airbags und Scheinwerfer im Gesamtwert von rund 6500 Euro.

Dass in den vergangenen Wochen und Monaten nur wenige solche Taten registriert wurden, liegt laut Laske wahrscheinlich an Verschiebungen der Tatorte. „So etwas gab es auch in Leipzig und Görlitz“, berichtet er über ähnliche Serien, jetzt seien die Täter offenbar wieder in der Landeshauptstadt aktiv. Die Polizei habe aber noch keine Soko gegründet, die sich gezielt mit dieser Serie beschäftigt.

Von Christoph Springer

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