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Nach Stopp von Schleuserbande in Dresden fünf Verdächtige in Haft

Nach Stopp von Schleuserbande in Dresden fünf Verdächtige in Haft

Nach dem Stopp eines griechischen Reisebusses mit einer Schleuserbande in Dresden sitzen fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Neben Fahrer und Beifahrer - sie sind 50 und 51 Jahre alt - wurde gegen weitere drei Mitfahrende Haftbefehl erlassen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag in Pirna.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Diese seien schon bei anderen Fahrten aufgefallen und stünden im Verdacht, zur Bande zu gehören. Es werde wegen des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Im Bus reisten illegal zwölf Jugendliche und Erwachsene mit. Dem Sprecher zufolge handelte sich um zehn Afghanen und zwei Iraner. Die 27 legalen Bus-Passagiere - Urlauber aus Griechenland - könnten ihre Fahrt fortsetzen, sobald ein Ersatzfahrzeug des Reiseunternehmens eintrifft, hieß es weiter. Unter den Eingeschleusten waren sieben Jugendliche. Sie wurden zum Jugendnotdienst gebracht. Die fünf Erwachsenen wurden der Ausländerbehörde übergeben. Der Reisebus war mit besonderen Hohlräumen präpariert, die nicht belüftet und von außen verschlossen waren. Er wird derzeit von Kriminaltechnikern untersucht.

Die Bundespolizei hatte den Reisebus mit der offenbar seit Monaten international operierenden Schleuserbande am Sonntagmittag vor dem Dresdner Hauptbahnhof angehalten und kontrolliert. Er war aufgefallen, weil er aus Tschechien kommenden die Autobahn A17 schon an der Abfahrt Heidenau verlassen hatte. Das ist für Reiseunternehmen ungewöhnlich.

dpa

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