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Nach Messerangriff in Leipzig-Grünau: Täter könnte in Dresden oder Chemnitz sein

Nach Messerangriff in Leipzig-Grünau: Täter könnte in Dresden oder Chemnitz sein

Nach dem Messerangriff vor dem Grünauer Sozialamt Ende Juli ist der Täter weiter auf der Flucht. Jetzt fahndet die Leipziger Polizei öffentlich mit Fotos nach dem Mann, der sich möglicherweise bereits in eine andere sächsische Großstadt abgesetzt hat.

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Der Beschuldigte heißt Ali Polat und kommt ursprünglich aus Tunesien.

Quelle: Polizei

Am 29. Juli waren der 29-Jährige und sein späteres Opfer in Streit geraten. Der Gesuchte zog unvermittelt ein Messer und stach dem 37-Jährigen in den Bauch. Der Mann musste notoperiert werden. Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand machte die Polizei keine Angaben.

Die bisherigen Ermittlungen zum Verbleib des Täters, dem Staatsanwaltschaft und Polizei versuchten Totschlag vorwerfen, haben noch nicht den entscheidenden Durchbruch gebracht. Es gebe aber zumindest Hinweise, dass sich der 29-Jährige in Chemnitz oder Dresden aufhalten könnte, heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Neue Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler nun davon, die Fahndung auf den gesamten Freistaat auszudehnen. Außerdem veröffentlichten sie weitere Details zu und Fotos von dem per Haftbefehl Gesuchten.

Beschuldigter mit auffälligen Tätowierungen

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Nach dem Messerangriff vor dem Grünauer Sozialamt Ende Juli ist der Täter weiter auf der Flucht. Jetzt fahndet die Leipziger Polizei öffentlich mit Fotos nach dem Mann. Auffällig sind drei Tätowierungen an Hand, Unterarm und Brust. Fotos: Polizei

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Der Beschuldigte heißt Ali Polat und kommt ursprünglich aus Tunesien. Er wird als 1,79 Meter groß und hager beschrieben, er soll ein „südosteuropäisches Erscheinungsbild“ haben. Den Angaben der Polizei zufolge spricht der 29-Jährige türkisch und englisch, kaum deutsch. Auffällig sind die drei Tätowierungen des Mannes: Auf dem linken Handrücken sind Buchstabe zu sehen. Möglicherweise ergeben sie einen Namen, wie die Polizei vermutet. Ein Bild auf der linken Brust zeigt eine Frauenfigur. Das dritte Tattoo befindet sich auf dem rechten Unterarm. In englischer Sprache ist dort „nobody can judge me but god“ zu lesen.

Die Ordnungshüter bitten Zeugen, die Ali Polat treffen, um Vorsicht: Er ist vermutlich bewaffnet, trägt ein Messer bei sich. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in der Leipziger Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter  der Nummer (0341) 96 64 66 66 entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle kann informiert werden.

maf

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