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Milder Winter lässt in Dresden die Zahl der Verkehrsunfälle sinken – mehr Tote und Verletzte

Milder Winter lässt in Dresden die Zahl der Verkehrsunfälle sinken – mehr Tote und Verletzte

Die Polizei Dresden meldete am Freitag, dass die Zahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2011 um 3,7 Prozent zurückgegangen ist. Insgesamt wurden 15.201 Unfälle registriert.

Im Jahr 2010 waren es noch 15.754 gewesen. Peer Barthel, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion der Dresdner Polizei, kennt den Grund für dieses Minus: „Dieser Rückgang ist eine Folge des milden Winters. Aufgrund der guten Straßenverhältnisse kam es in den Wintermonaten zu deutlich weniger Auffahrunfällen."

Obwohl die Zahl der Verkehrsunfälle gesunken ist, zählte die Polizei wieder mehr Verkehrstote und auch mehr Verletzte als im Vorjahreszeitraum. Sieben Menschen kamen 2011 im Dresdner Straßenverkehr ums Leben, zwei davon waren Kinder. Im Jahr 2010 gab es nur einen Verkehrstoten zu betrauern.

Die Zahl der verunglückten Kinder ist gestiegen. 59 wurden schwer verletzt, im Jahr zuvor waren es noch 31. Die Zahl der Leichtverletzten bewegt sich mit 156 auf Vorjahresniveau, so die Polizei. Die verunfallten Kinder waren 93 Mal als Radfahrer unterwegs, 71 Kinder gingen zu Fuß und 53 fuhren in Autos mit.

Verletzt wurden insgesamt 2.777 Straßenverkehrsteilnehmer, das ist ein Anstieg um 284. Davon wurden 487 schwer (2010: 412) und 2.283 leicht verletzt (2010: 2.080). „Der milde Winter hatte auch eine Kehrseite. Er führte zu einer längeren Zweiradsaison und damit zu mehr Radfahrunfällen", erklärt Barthel.

Erstmals wurden im vergangenen Jahr über 1.000 Radler verletzt, im Vorjahr waren es noch 859. 1.420 Radfahrer waren insgesamt in Unfälle verwickelt. „Die Radfahrer sind unsere Sorgenkinder. Hier ist vor allem unsere Fahrradgruppe gefragt. Ihre Wirkung müssen wir verstärken", so Barthel.

fs

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