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Meyer-Plath: Keine veränderte Bedrohungslage für Dresden nach Anschlag von Paris

Meyer-Plath: Keine veränderte Bedrohungslage für Dresden nach Anschlag von Paris

Sachsens Verfassungsschutz sieht nach dem Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ keine veränderte Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten hierzulande.

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Gordian Meyer-Plath sieht nach dem Pariser Anschlag keine veränderte Bedrohung für Dresden.

Quelle: dpa

„Der Anschlag passt in die aktuelle Bedrohungseinschätzung und deshalb ändert sich auch an der Bewertung wenig, so schrecklich das, was in Paris passiert ist, auch ist“, sagte der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Gordian Meyer-Plath, am Donnerstag in Dresden.

Knapp 200 Menschen werden in Sachsen der islamistischen Szene zugerechnet, darunter etwa 100 Salafisten im Umfeld der Leipziger Al-Rahman-Moschee. Sie werden nicht als gewaltbereit eingeschätzt. Eine besondere Gefährdung durch islamistische Terroristen sei deshalb in Sachsen nicht zu erkennen, sagte Meyer-Plath, auch nicht angesichts der wöchentlichen Demonstrationen der Anti-Islam-Bewegung Pegida. „Ausschließen kann man natürlich nicht, dass ein Täter - sei er nun aus Sachsen oder zugereist - hier einen Anschlag verüben will. Anhaltspunkte dafür gibt es aber gegenwärtig nicht.“

Meyer-Plath: Keine veränderte Bedrohungslage nach Anschlag von ParisGenerell stellen selbst ernannte „Gotteskrieger“, die aus Syrien oder dem Irak heimkehren, eine Bedrohung dar. Der Fall des vor Weihnachten zurückgekehrten mutmaßlichen Dschihadisten aus Dippoldiswalde zeige, „dass es auch in Gegenden, in denen der Islamismus nicht so gegenwärtig ist wie anderswo, solche Fälle geben kann.“

dpa

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