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Messerstecher aus Dresden-Zschertnitz ist womöglich nicht voll schuldfähig

Messerstecher aus Dresden-Zschertnitz ist womöglich nicht voll schuldfähig

Zu den Hintergründen der Bluttat, bei der am Freitag in einem Hochhaus an der Michelangelostraße in Zschertnitz ein 67 Jahre alter Mann ums Leben kam, machte die Staatsanwaltschaft bisher noch keine Angaben.

"Er ist kooperativ", berichtete Lorenz Haase, Sprecher der Staatsanwaltschaft, über den Verdächtigen. Das heißt, dieser hat zumindest Teile des Geschehens und seine Rolle dabei eingeräumt. Der 29-Jährige ist womöglich nicht voll schuldfähig. Er befindet sich seit Sonnabend in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung.

Der Tote war laut Haase der Lebensgefährte der Mutter des 29-Jährigen. Sein Vater kommt aus der früheren Sowjetunion, sagte Haase weiter, "er lebt noch dort". Der 29-jährige Verdächtige sei aber Deutscher, so der Oberstaatsanwalt. Der junge Mann hat den 67-Jährigen wahrscheinlich im Verlauf eines Streits erstochen. Worum es bei diesem Streit ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Auseinandersetzung spielte sich in dem Hochhaus ab, in dem der 67-Jährige wohnte, der mutmaßliche Täter hat ihn zu Hause aufgesucht. Wo der Messerstecher selbst wohnt, sagte Haase nicht. Wie seine Mutter sei er aber in Dresden zu Hause.

Beamte der Polizeidirektion in Dresden sind am Freitag um 13 Uhr zu dem Mehrgeschosser an der Michelangelo-straße gerufen worden. Der Rettungsdienst konnte dem Senior allerdings nicht mehr helfen, zu schwer waren seine Stichverletzungen. Berichten zufolge haben sich die Männer minutenlang im Treppenhaus des Plattenbaus gestritten und sind dabei zwischen der sechsten und der achten Etage unterwegs gewesen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2013

cs

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