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Lkw bleibt im Tunnel Winer Platz stecken - Röhre stundenlang gesperrt

Lkw bleibt im Tunnel Winer Platz stecken - Röhre stundenlang gesperrt

Offenbar der Schusseligkeit eines Lkw-Fahrers ist die mehrstündige Sperrung zu verdanken, die gestern den Verkehr im Tunnel Wiener Platz in Richtung Ammonstraße lahm gelegt hat.

Dresden.

Der Fahrer des Mercedes-Lkw hatte nach Augenzeugenberichten den Arm seines Aufladekrans nicht richtig eingefahren und kam so gegen 14.30 Uhr mit der Tunneldecke ins Gehege. "Mehrere Meter" schrammte der Arm am Tunnelgewölbe entlang, ehe der Fahrer seinen Lastkraftwagen stoppen konnte, wie Polizeisprecherin Jana Ulbricht auf DNN-Anfrage mitteilt. Es entstand ein erheblicher Schaden, den die Polizei gestern Abend jedoch noch nicht beziffern konnte.

Laut Augenzeugenberichten dürfte der größte Teil der Schadenssumme auf den Lkw-Eigentümer fallen. Denn der Kranarm drückte nach der Karambolage mit der Tunnelwand auf den Container, den das Lastfahrzeug eigentlich unbeschadet durch die Straßenröhre befördern sollte. Die Wucht brachte den Container zum Bersten, hat in teilweise deutlich zerdrückt.

Die Schäden am Tunnel scheinen dagegen nicht so gravierend zu sein. Das Straßen- und Tiefbauamt gab den in Fahrtrichtung Ammonstraße komplett, in der Gegenrichtung auf einer Fahrspur gesperrten Tunnel nach einer ersten Begutachtung gegen 17.20 Uhr wieder frei. Allerdings hinterließ der Crash auch an dem Anfang des Jahrtausends fertiggestellten Bauwerk Spuren. Eine Ampel ging durch den Aufprall mit dem Kranarm zu Bruch, der Beton ist an manchen Stellen abgeplatzt. Unklar ist, ob der Tunnel für die nötigen Reparaturarbeiten in nächster Zeit erneut gesperrt werden muss.

Der etwa 600 Meter lange Tunnel unter dem Wiener Platz wurde Ende 2000 nach etwa zehnjähriger Bauzeit eröffnet. Dresden hat für ihn etwa 71 Millionen DM gezahlt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.10.2013

Uwe Hofmann

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