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Kellerbrand in Pieschener Wohnprojekt – Anwohner widersprechen Polizei

Pieschen Kellerbrand in Pieschener Wohnprojekt – Anwohner widersprechen Polizei

Nach einem Kellerbrand im linken Wohnprojekt auf der Robert-Matzke-Straße in Pieschen hat die Polizei Meldungen dementiert, wonach es sich um einen Brandanschlag gehandelt habe. Die Kripo hätte dazu keine Hinweise gefunden. Die Anwohner bleiben bei ihrer Darstellung.

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Quelle: RM16

Dresden. Nach einem Kellerbrand im linken Wohnprojekt auf der Robert-Matzke-Straße in Pieschen hat die Polizei Meldungen dementiert, wonach es sich um einen Brandanschlag gehandelt habe. Laut den Bewohnern des Wohnprojekts „RM16“ hätten Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag ein Erdgeschossfenster aufgebrochen und danach im Kohlenkeller Feuer gelegt. Acht Menschen hätten sich zu dem Zeitpunkt im Gebäude befunden. Es wäre nicht der erste Anschlag gewesen. 2010 wurde das Haus mit einem Brandsatz angegriffen.

Bilder vom Tatort. Polizei und Anwohner streiten, ob es sich bei einem Kellerbrand um einen Anschlagsversuch handelt.

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Auf DNN-Anfrage teilte die Polizei jedoch mit, die Kriminalpolizisten hätten keinerlei Anlass gefunden, einen Brandanschlag zu vermuten. Es habe einen kleinen Brand gegeben, der sei aber mit einem Eimer Wasser frühzeitig gelöscht worden.

Die Bewohner hingegen bleiben bei ihrer Darstellung, es habe sich um einen Anschlag gehandelt habe. Sie führen unter anderem an, dass ein vergittertes Fenster im Erdgeschoss aufgehebelt worden sei. "Wir finden es empörend, wie die Polizei das Geschehen öffentlich herunterspielt. Bislang wurden nur der Kohlenhaufen und das aufgebrochene Fenster fotografiert. Es war weder ein Brandgutachter vor Ort noch wurde das aufgebrochene Fenster auf verwertbare Spuren untersucht. Sollte die Polizei nicht erst mal gründlich ermitteln, bevor sie ausschließt, dass es sich um Brandstiftung handelte“, teilte eine Sprecherin der Hausgemeinschaft mit.

sl

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