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Große Motorradausfahrt: Unfall bei Test für Tour mit Tausenden

Große Motorradausfahrt: Unfall bei Test für Tour mit Tausenden

Bei einem Unfall im Ortsteil Luchau ist der Chefstreckenplaner der Großen Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) verunglückt. Ralf Büttner streifte an der Ortsausfahrt einen entgegenkommenden Audi A4. Der Dresdner wurde nicht verletzt, auch die Autoinsassen kamen mit dem Schrecken davon.

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Der Streckenplaner der GDMA Ralf Büttner nach dem Unfall auf seiner Jawa.

Quelle: privat

Glashütte. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 4500 Euro.

Ralf Büttner alias "Jawabütti" führte eine Gruppe an, zu der auch GDMA- "Erfinder" Mario Gerbet gehörte. Sie wollten die für die 19. GDMA am Sonntag geplante Route noch einmal in Augenschein nehmen. Die Gruppe befand sich am Sonntag kurz vorm Ortsausgang von Luchau in Richtung Glashütte. Ralf Büttner war bereits am Ende einer Rechtskurve angekommen, als der Seitenwagen seines Gespanns plötzlich abhob. Der Dresdner verlor kurz die Kontrolle, schrammte an dem Audi entlang und fand sich dann auf der Straße sitzend neben seiner Maschine wieder, die wieder in ihre normale Fahrlage zurückgekippt war.

"Mir geht es ganz gut, bis auf einen blauen Fleck habe ich das gut überstanden", kommentierte er gestern den Unfall. "Da war eine Bodenwelle, dadurch hat's mich ausgehebelt", beschrieb er das Geschehen, das das Ende von 26 unfallfreien Motorradjahren markierte. Für seine Jawa und ihn war die Testtour damit beendet.

Das Gespann holte der ADAC ab, inzwischen ist es demontiert, die ersten beschädigten Teile werden bereits frisch lackiert. "Die Telegabel ist verbogen, Blechteile sind kaputt gegangen, das Vorderradschutzblech und die Lampenverkleidung", so Büttner.

Mario Gerbet ist sichtlich beeindruckt von dem Geschehen. "Die Strecke hat es in sich. Sie ist sehr schön, aber anspruchsvoll, da gibt es einige enge Stellen", sagte er und nahm den Unfall in Luchau zum Anlass, die Sicherheitsregeln für die Tour auf der GDMA-Internetseite zu aktualisieren. Demnach darf bei der Ausfahrt auch dann nur auf der rechten Straßenseite gefahren werden, wenn die Polizei in derselben Richtung auf der linken Spur unterwegs ist. "Hinterradjunkies, Überholsüchtige und sonstige Undisziplinierte können gleich zu Hause bleiben", warnte Gerbet und stellte fest: "Wir haben eine riesige Verantwortung für alle Teilnehmer und sind nicht gewillt, uns dies von einzelnen Spinnern oder Schwarzfahrern kaputt machen zu lassen!"

@www.gdma.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2013

cs

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