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Getöteter Asylbewerber in Dresden: Tatverdächtiger unterschrieb Trauerbrief

Getöteter Asylbewerber in Dresden: Tatverdächtiger unterschrieb Trauerbrief

in Dresden und dem Geständnis des mutmaßlichen Täters Hassan S. werden weitere Details klar. Der 26-jährige Tatverdächtige, ebenfalls Asylbewerber aus Eritrea, lebte mit seinem späteren Opfer und weiteren sechs Mitbewohnern in der Wohngemeinschaft in Leubnitz-Neuostra.

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Mit einem Marsch durch die Dresdner Innenstadt gedachten Tausende Bewohner des ermordeten Asylbewerbers Khaled I. (Archiv)

Quelle: Tanja Tröger

Nach dem Mord an Khaled I. Am Donnerstag wurde die Wohngemeinschaft geräumt, Hassan S. von den Ermittlern abgeführt. Eine DNA-Probe hatte die Ermittler auf die Spur des Mitbewohners geführt, der im Laufe der Vernehmung die Tat gestand, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend bestätigte. Die vermutliche Tatwaffe - ein Messer -  hatten die Ermittler im Umfeld der Wohnung aufgespürt.

Die Mahnwache am 17.1.2015:

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Mit einem Marsch durch die Dresdner Innenstadt haben rund 3500 Migranten und Dresdner des ermordeten Khaled I. gedacht.

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Hassan S. soll sein Opfer mit mehreren Messerstichen in Hals und Brust tödlich verletzt haben. Laut Staatsanwaltschaft sei ein Streit über die Haushaltsführung eskaliert. Berichte, wonach es sich um eine Eifersuchtstat handeln solle oder dass das Opfer unter Drogen stand, wurden von der Staatsanwaltschaft am Freitag klar dementiert.

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Mit einer Mahnwache und einer anschließenden Demo zum Neujahrsempfang des Ministerpräsienten gedachten am Mittwoch rund 200 Dresdner und Flüchtlinge dem ermordeten Khaled Idris Bahray.

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Bis zuletzt lebte der tatverdächtige Mörder in einer Wohnung mit den Freunden des Opfers, unterschrieb einen Trauerbrief für Khaled I., der DNN-Online vorliegt und nahm wohl auch an den Mahnwachen für den Getöteten teil. „Wir sind freundlich, friedlich und offenherzig – würdet ihr Kontakt zu uns suchen, würdet ihr das merken“, signierte der mutmaßliche Täter und erweist damit allen friedlichen Flüchtlingen in Dresden einen Bärendienst.

Die Ermittlungen im Fall dauern an. Der geständige Tatverdächtige sitzt derweil in Untersuchungshaft.

dbr

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