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Fliegerbombe in Dresden-Räcknitz ist entschärft - Polizei beendet Einsatz

Evakuierung abgeschlossen Fliegerbombe in Dresden-Räcknitz ist entschärft - Polizei beendet Einsatz

Die Fliegerbombe in Dresden-Räcknitz ist entschärft. Kurz vor 23 Uhr gab Sprengmeister Thomas Lange Entwarnung, der 250-Kilo-Sprengsatz ist sicher. Zuvor mussten 2000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierungsmaßnahmen hatten mehrere Stunden gedauert.

Die Fünf-Zentner-Bombe

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Die Fliegerbombe in Dresden-Räcknitz ist entschärft. Kurz vor 23 Uhr gab Sprengmeister Thomas Lange Entwarnung, der 250-Kilo-Sprengsatz ist sicher. Zuvor mussten 2000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierungsmaßnahmen hatten mehrere Stunden gedauert. Nach Abschluss der Entschärfung wurden alle Evakuierungsmaßnahmen sowie Straßensperrungen wieder aufgehoben. Die Menschen können somit in ihre Wohnungen zurückkehren. Im Einsatz waren rund 200 Polizisten, dazu rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Stadtverwaltung.

Bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände wurde am Freitag eine Fliegerbombe gefunden.

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Lange teilte hinterher mit, dass es sich um eine englische Bombe mit einem Messing-Zünder gehandelt habe. Nachdem sich glücklicherweise gezeigt hatte, dass es entgegen erster Befürchtungen kein chemischer Langzeitzünder ist, sei das eigentliche Entschärfen Routine gewesen. Im Fall eines Langzeitzünders hätte man womöglich sprengen müssen. So sei nur das Saubermachen problematisch gewesen. Danach habe er "relativ entspannt" arbeiten können, so Lange gegenüber "Radio Dresden". Für ihn war es wohl die 365. Bombe und eventuell die letzte seiner Karriere. Zum Jahresende will er beim Kampfmittelbeseitigungsdienst aufhören.

Sprengsatz bei Bauarbeiten gefunden

Am Mittag war der Sprengsatz aus dem zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten an der der Heinrich-Greif-Straße gefunden worden. Nach erster Begutachtung durch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde gegen 14 Uhr beschlossen, die Bombe vor Ort zu entschärfen. Dafür wurde seit dem Nachmittag die Umgebung evakuiert. Rund 2000 Menschen konnten nicht in ihre Wohnungen oder mussten diese verlassen.

Anwohner der folgenden Straßen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen: Zellescher Weg, Paradiesstraße, Rungestraße, Schinkelstraße, Paradiesstraße, Michelangelostraße, Münzmeisterstraße, Nassauer Weg, Räcknitzhöhe, Alträcknitz, Stadtgutstraße, Zeunerstraße und Hackelstraße. Teilweise sind nicht alle Häuser der jeweiligen Straßen betroffen. Auch die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek SLUB musste am Nachmittag geschlossen werden, die DVB leiteten die Linien 11 und 85 um.

Nachdem zunächst 19 Uhr als Ziel ausgegeben wurde, dauerte die Evakuierung letztlich zwei Stunden länger. Zum einen mussten einige Menschen mit Rettungswagen in Sicherheit gebracht werden. Einige Wenige hatten sich zudem geweigert zu gehen. Auch bei ihrer letzten Kontrollrunde nach 21 Uhr fanden die Beamten noch Menschen im gesperrten Gebiet. Erst 22.05 Uhr konnte Sprengmeister Thomas Lange mit seiner gefährlichen Arbeit beginnen. Die unschädlich gemachte Bombe wird nun in Zeithin entsorgt.

Als Notunterkunft am Abend stand das Gymnasium Bürgerwiese zur Verfügung. Laut Polizei nahmen 190 Anwohner dieses Angebot an.

Die Karte des Evakuierungsbereiches:

 Alle Wohnungen in diesem Bereich werden evakuiert

Alle Wohnungen in diesem Bereich werden evakuiert.

Quelle:

DNN

Dresden Heinrich-Greif-Straße 51.026411 13.742433
Dresden Heinrich-Greif-Straße
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