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Fliegerbombe am Donnerstag in Dresden-Blasewitz entdeckt – Entschärfung läuft

Fliegerbombe am Donnerstag in Dresden-Blasewitz entdeckt – Entschärfung läuft

Bei Bauarbeiten auf dem Grundstück Nummer 7 an der Augsburger Straße in Dresden-Blasewitz haben Bauarbeiter am Donnerstag eine Fliegerbombe gefunden. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, handelt es sich ersten Erkenntnissen nach um eine 250 Kilogramm schwere Bombe englischer Bauart.

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Auf einem Grundstück an der Augsburger Straße in Dresden haben Bauarbeiter eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Quelle: DNNOnline

Sie stammt vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Beamten der Dresdner Polizei haben den Fundort abgesperrt und bringen Anwohner in unmittelbarer Umgebung in Sicherheit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist ebenfalls vor Ort. „Der Sprengmeister hat die Bombe ausgegraben und abgedeckt“, sagte der Polizeisprecher. Am Abend startete die Entschärfung der Bombe.

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Auf einem Grundstück an der Augsburger Straße wurde am Donnerstagvormittag eine Bombe gefunden

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Die Einsatzkräfte hatten um 15.30 Uhr mit der Evakuierung begonnen. Die betroffenen Gebäude befinden sich in dem angekündigten 300 Meter Radius rund um den Fundort der Bombe, hauptsächlich in der Blasewitzer Straße und in der Augsburger Straße.

Als Ausweichunterkünfte sind das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium auf der Haydenstraße 49 und die 25. Mittelschule am Pohlandplatz 40 vorgesehen. Nach Abschluss der Evakuierungen wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beginnen.

Am späten Nachmittag hatte die Polizei folgende Straßen im Umfeld des Bombenfundes gesperrt: Blasewitzer Straße zwischen Loschwitzer Straße und Fetscherplatz, Teutoburgstraße, Augsburger Straße, Wittenberger Straße, Fiedlerstraße, Hassestraße, Hüttenstraße, Paul-Gerhardt-Straße und Löscherstraße.

Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mitteilten, wurden vier Gelenkbussen zur Unterstützung der Anwohnerevakuierung entsandt.

Folgende Einschränkungen ergeben sich für die Linien der DVB:

Schon seit 14:45 Uhr durfte die Buslinie 64 nicht mehr durch das Universitätsklinikum fahren. Statt dessen wurde die Augsburger Straße zunächst noch über die Fiedlöerstraße vom Bus bedient. Ab 17:00 Uhr kann die Linie 64 zwischen Waldschlößchenbrücke und Fetscherplatz nur noch auf direktem Weg über Fetscherstraße verkehren.

Ebenfalls ab 17:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 6 und 12 umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 6 fährt in beiden Richtungen zwischen Blasewitzer Straße/Fetscherstraße und Tolkewitz über Fetscherstraße, Fetscherplatz, Comeniusplatz, Straßburger Platz, Fetscherplatz, Borsbergstraße, Schandauer Straße und Wehlener Straße.

Die Linie 12 verkehrt zwischen Fetscherplatz und Tolkewitz wie die Linien 4 und 10 über Borsbergstraße, Schandauer Straße, Wehlener Straße und wendet im Gleisdreieck an der Schlöhmilchstraße. Damit ist auf dem Abschnitt Blasewitzer Straße – Schillerplatz – Ludwig-Hartmann-Straße kein Straßenbahnbetrieb mehr möglich.

Fahrgäste im Raum Schillerplatz können aber die dort verkehrenden Buslinien 61, 63 und 65 als Zubringer zu den über die Schandauer Straße verkehrenden Straßenbahnen nutzen.

 

Keine Evakuierung am Uniklinikum

Holger Ostermeyer, Sprecher des nahe gelegenen Uniklinikums, gab am Nachmittag Entwarnung: "Für die Uniklinik gibt es durch die Fliegerbombe keine Einschränkungen. Es sind keine Evakuierungen oder Einschränkungen im Betrieb geplant." Keine der Einrichtungen der Uniklinik liege im direkten Umfeld der Bombe.

In Dresden, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bei mehreren Bombenangriffen der Alliierten schwer zerstört wurde, werden immer wieder Blindgänger entdeckt. Mitte November wurden bei einem Großeinsatz in Rabenau bei Dresden gleich elf Bomben entschärft. Im September mussten nach einem Fliegerbombenfund in Dresden-Johannstadt 5000 Menschen vor der Entschärfung in Sicherheit gebracht werden.

Die Stadt Dresden hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Nummer lautet (0351) 488 7666.

dbr/JV/uh

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