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Familie des toten Babys von Löbtau suchte keine Hilfe bei Jugendamt

Familie des toten Babys von Löbtau suchte keine Hilfe bei Jugendamt

Die Mutter des toten Babys, das die Polizei am Dienstagabend in der Wohnung einer 21-Jährigen in Löbtau gefunden hatte, war beim Jugendamt zuvor nicht vorstellig geworden.

Das teilte Amtsleiter Claus Lippmann dem Jugendhilfeausschuss mit. Die Familie habe auch keine Beratungen freier Jugendhelfer in Anspruch genommen, heißt es in einem Bericht des kommunalen Jugendinfodienstes. Man sei bestürzt über den Todesfall, der offenbar auf ein Tötungsdelikt zurückzuführen sei, so Lippmann. Er wünsche sich, dass derartige Fälle künftig auch durch ein engmaschiges Netz von Unterstützungsangeboten der Jugendhilfe vermieden werden können.

Die Polizei hatte nach einem Internet-Tipp am Dienstagabend einen toten Säugling in einer Löbtauer Wohnung gefunden. Die Mutter hatte in einem Internetforum zunächst von einer Totgeburt geschrieben. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergab aber inzwischen, dass das Kind wohl lebend zur Welt gekommen war. scr

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.11.2011

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