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Falscher Wachmann stand wieder vor Pieschener Grundschule - er leidet unter psychischer Störung

Falscher Wachmann stand wieder vor Pieschener Grundschule - er leidet unter psychischer Störung

Der falsche Wachmann, der Anfang dieses Monats in der 26. Grundschule an der Osterbergstraße für Unruhe gesorgt hat, ist gefunden und von der Polizei befragt worden.

Es handelt sich um einen 23-Jährigen, berichteten die Beamten auf DNN-Nachfrage. Der junge Mann sei in psychiatrischer Behandlung, so die Ermittler weiter. "Er war aufgrund seiner Erkrankung der Ansicht, zur Tat schreiten zu müssen", sagte gestern Polizeisprecher Marko Laske. Es liege kein Straftatverdacht vor und der Mann habe auch keine Kinder angesprochen.

Laske berichtete, die Polizei habe eine "Gefährderansprache" vorgenommen. Mit diesem Begriff bezeichnen die Ermittler eindringliche Warnungen vor möglichen Straftaten an potenzielle Täter. Seitdem sei der Mann nicht mehr auf dem Schulgelände aufgetaucht, sagte Laske weiter.

Eine DNN-Leserin berichtete gestern, der Mann sei sehr wohl wieder gesehen worden, so zum Beispiel am 13. März. Die Frau, die den Verdächtigen entdeckt habe, sei daraufhin direkt zur Polizeiwache gegangen, die sich neben der Schule befindet. "Dort wurde sie allerdings lediglich von den Beamten belächelt."

In ersten Meldungen zu dem Verdächtigen war Anfang März von einem Mann in einer Wachschutzuniform die Rede, der mehrfach auf dem Schulgelände aufgetaucht war. Vom Schulpersonal wurde er mehrfach weggeschickt, er kam allerdings immer wieder und soll den Lehrern zuletzt erklärt haben, dass er ab sofort auf dem Gelände aufpasst. Dabei trug der 23-Jährige allerdings keine Uniform, sondern eine sogenannte Bomberjacke, sagte Laske.

C. Springer

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.03.2013

cs

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