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Falsche Polizisten rufen wieder bei Dresdnern an

Betrugsversuche Falsche Polizisten rufen wieder bei Dresdnern an

Schon wieder haben Anrufer in Dresden versucht, das Vertrauen von Senioren zu erlangen, um an ihr Geld zu kommen. Wieder haben sich die Täter dabei als Polizisten augegeben.

Symbolbild
 

Quelle: imago stock&people

DRESDEN.  In der Landeshauptstadt haben am Dienstagnachmittag erneut Anrufer versucht, an das Geld von Senioren zu gelangen, indem sie sich als Polizisten ausgeben. Keiner der Angerufenen fiel allerdings auf die Trickbetrüger herein.

Wie Polizeisprecherin Jana Ulbricht mitteilte, wurde ein 79-Jähriger am Nachmittag angerufen. Der Anrufer gab sich dabei als Polizist aus und berichtete seinem Opfer, dass in Wiesbaden Einbrecher gestellt wurde. Diese hätten eine Notiz mit dem Namen und der Anschrift des Dresdners bei sich gehabt. Dann fragte der Anrufer, ob der 79-Jähriger irgendwelche Veränderungen bemerkt hat und lenkte das Gespräch auf die Bankkonten des Dresdners. Er fragte nach den Guthaben und forderte den 79-Jährigen dann auf, 4000 Euro zu überweisen, damit ein Verdächtiger in der Türkei festgenommen werden kann. In diesem Moment wurde dem Dresdner klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Der 79-Jährige fiel nicht auf den Anrufer herein und alarmierte die Polizei.

Mindestens drei weitere Senioren bekamen am Dienstag ähnliche Anrufe, so Jana Ulbricht weiter. Sie alle erkannten den Betrugsversuch ebenfalls und fielen nicht auf die Trickbetrüger herein. So auch eine 81-Jährige aus der Seevorstadt: Bei ihr rief eine Frau an, die sich als Mitarbeiterin einer Anwaltskanzlei ausgab. Um die 81-Jährige bei mehreren Anzeigen im Ausland vertreten zu können, müsse die Dresdnerin 1200 Euro auf ein Konto in der Tükei überweisen, so die Unbekannte. Die 81-Jährige erkannte den Schwindel und beendete das Gespräch.

Die Polizei rät bei Anrufen Unbekannter zu gesundem Misstrauen. „Lassen sie sich nicht unter Druck setzen“, so Ulbricht. Und weiter: „Geben sie am Telefon keinerlei Auskünfte zu ihren finanziellen Verhältnissen.“

Von cs

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