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Facebook-Hetzer im Visier der Polizei

Vortäuschung einer Straftat Facebook-Hetzer im Visier der Polizei

Die Staatsanwaltschaft überprüft derzeit den Kommentar eines Facebook-Nutzers. Laut Polizei soll der Mann am Samstag einen Post veröffentlicht haben, wonach eine Frau in der Tiefgarage des Möbelmarktes Höffner von sechs Flüchtlingen vergewaltigt worden sei - laut Polizei eine glatte Falschmeldung.

Dresden. Die Staatsanwaltschaft überprüft derzeit den Kommentar eines Facebook-Nutzers. Laut Polizei soll der Mann am Samstag einen Post veröffentlicht haben, wonach eine Frau in der Tiefgarage des Möbelmarktes Höffner von sechs Flüchtlingen vergewaltigt worden sei. Laut dem Nutzer soll der Chef des Möbelhauses alle Beweise und Videoaufnahmen vernichtet haben. Die Polizei reagierte umgehend und stellte wenige Stunden später klar, dass es sich wohl um eine Falschmeldung handelt.

Laut Polizei lägen  weder Beweise noch Erkenntnisse vor, die auf eine solche Straftat schließen lassen. Nach DNN-Recherchen ermittelte zunächst die Kriminalpolizei wegen Vortäuschung einer Straftat. Mittlerweile ist der Fall in den Händen in der Staatsanwaltschaft. „Ob es Ermittlungen geben wird ist derzeit noch nicht klar. Hetze ist kein offizieller Tatbestand“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber DNN. In letzter Zeit kam es vor allem in sozialen Netzwerken zu einer beunruhigend großen Zahl solcher Falschmeldungen.

sbu

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