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Erneut Fliegerbombe in Dresden ausgebaggert - Entschärfung läuft

Erneut Fliegerbombe in Dresden ausgebaggert - Entschärfung läuft

Erneut wurde im Ortsamtsbereich Dresden-Blasewitz im Stadtteil Striesen eine Fliegerbombe gefunden. Am Freitag gegen 9 Uhr baggerte ein Bauarbeiter die Bombe auf dem Grundstück an der Augsburger Straße 7 aus.

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Erneut wurde eine Fliegerbombe in Dresden gefunden. Bereits am Donnerstag wurde auf der Augsburger Straße ein Blindgänger erfolgreich entschärft.

Quelle: Privat

Die Polizei rückte sofort am Fundort an und sperrte den Bereich ab, wie eine Zeugin gegenüber DNN-Online schilderte. Erste Evakuierungen der angrenzenden Häuser haben laut  Zeugen vor Ort bereits begonnen. Das weitere Vorgehen wird von der Polizei koordiniert.

Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich erneut um eine 250 Kilo Bombe englischer Bauart. Sie ist laut Polizei mit zwei Zündern versehen, was die Entschärfung verlängert. Zunächst gingen die Beamten von einem Zünder aus. Die Evakuierung der Anwohner begann um 13.15 Uhr. An der Evakuierung beteiligen sich laut Polizei neben den sonst obligatorischen Einsatzbeamten auch Kriminalisten und Revierpolizisten. Unterstützt werden sie durch den Gemeindliche Vollzugsdienst der Stadt Dresden, die Dresdner Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren. Nach Abschluss der Evakuierung beginnt der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe. Die Entschärfung der Bombe begann am frühen Abend gegen 18 Uhr.

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Auf einem Grundstück an der Augsburger Straße in Dresden haben Bauarbeiter am Freitag erneut eine Bombe gefunden.

Quelle: DNNOnline

Bereits am Donnerstag wurde auf dem Grundstück eine scharfe 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt. Rund 1800 Menschen mussten am evakuiert werden. Am Abend konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden.

Umleitungen bei den Verkehrsbetriebe und Straßensperrungen

Die Entschärfung der Fliegerbomber sorgt erneut für Unregelmäßigkeiten im Bus- und Straßenbahnverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), teilte das Unternehmen mit. Seit etwa 14 Uhr sind die gleichen Umleitungen der Linien 6, 12 und 64 wirksam, die schon während der Bombenentschärfung am Donnerstag eingerichtet wurden  Die Buslinie 64 darf nicht mehr durch das Gelände des Universitätsklinikums fahren. Die Busse der Linie 64 zwischen Waldschlößchenbrücke und Fetscherplatz fahren jetzt den direkten Weg über die Fetscherstraße. Auch die Straßenbahnlinien der Linien 6 und 12 fahren eine andere Route. Die Linie 6 fährt in beiden Richtungen zwischen Blasewitzer Straße/Fetscherstraße und Tolkewitz über Fetscherstraße, Fetscherplatz, Comeniusplatz, Straßburger Platz, Fetscherplatz, Borsbergstraße, Schandauer Straße und Wehlener Straße.

Die Linie 12 verkehrt zwischen Fetscherplatz und Tolkewitz wie die Linien 4 und 10 über Borsbergstraße, Schandauer Straße, Wehlener Straße und wendet im Gleisdreieck an der Schlöhmilchstraße. Fahrgästen rund um den Schillerplatz empfehlen die DVB die dort verkehrenden Buslinien 61, 63 und 65 als Zubringer zu den über die Schandauer Straße verkehrenden Straßenbahnen zu nutzen.

Nach Beendigung der Evakuierung werden durch die Polizisten die Zufahrtsstraßen zum unmittelbaren Fundort der Bombe geschlossen. Betroffen sind die Teutoburgstraße, Forsthausstraße, Augsburger Straße, Wittenberger Straße, Fiedlerstraße, Hassestraße, Huttenstraße, Paul-Gerhardt-Straße und Löscherstraß. Aufgrund der angespannten Verkehrssituation bittet die Polizei weiterhin alle Fahrzeugführer das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Häufige Funde von Blindgängern in Dresden

In Dresden, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bei mehreren Bombenangriffen der Alliierten schwer zerstört wurde, werden immer wieder Blindgänger entdeckt. Mitte November wurden bei einem Großeinsatz in Rabenau bei Dresden gleich elf Bomben entschärft. Im September mussten nach einem Fliegerbombenfund in Dresden-Johannstadt 5000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Das Bürgertelefon der Stadt Dresden ist wieder erreichbar unter (0351) 488 7666.

dbr/JV

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