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Ermordete Prostituierte in Dresden: Freund informierte nicht sofort die Polizei

Ermordete Prostituierte in Dresden: Freund informierte nicht sofort die Polizei

Im Mordfall an der Prostituierten Ramona D. gibt es keine neuen gesicherten Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag, dass die 43-Jährige mit Messerstichen getötet wurde.

„Weitere Angaben können wir noch nicht machen", sagte Staatsanwalt Jan Hille. Nach DNN-Informationen soll es allerdings auch Spuren von stumpfer Gewalteinwirkung an der Leiche gegeben haben. Ob die Frau in der Nacht zum Donnerstag von einem ihrer Freier getötet wurde, ist weiterhin unklar. 

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Die Kriminalisten suchen daher Zeugen, welche sich in der Nacht vom 18.02.2015 zum 19.02.2015, im Zeitraum von etwa 22.00 Uhr bis 02.00 Uhr im Bereich der Micktner Straße zwischen Leipziger Straße und Lommatzscher Straße aufgehalten haben.

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Dafür lässt sich die nächtliche Tour rekonstruieren, die der Freund des Opfers, Mario B., durch Pieschen unternommen hat, bevor er seine Lebensgefährtin leblos im Bett aufgefunden haben soll. Nach DNN-Informationen wurde Mario B. gegen 0.15 Uhr in einer Kneipe an der Robert-Matzke-Straße gesehen. Er habe Bier getrunken und „apathisch" durch den Raum geschaut. Nach wenigen Minuten sei er aufgestanden und habe das Lokal verlassen.

Nach wenigen Minuten sei er aufgestanden und habe das Lokal verlassen. Kurz darauf tauchte er vor einer Spielhalle nördlich an der Leipziger Straße wieder auf. Hier hat er sich mit dem Türsteher unterhalten. Der Security und Mario B. sind gut bekannt. Beide arbeiten für den Dresdner Geschäftsmann Wolfgang Förster. Nach Försters Angaben soll Ramona D. nie in einem seiner Läden - etwa als Tänzerin - gearbeitet haben.

Später rauchte und unterhielt sich Mario B. vor einer Spielhalle. Wolfgang Förster, der den Mann als Bedienung beschäftigt, kann das bestätigen. Was danach geschah, bleibt unklar. Sicher ist, dass Mario B. um kurz nach ein Uhr wieder vor der Kneipe stand und seinen Bekannten am Telefon aufforderte, heraus zu kommen. Mario B. habe erzählt, dass seine Frau tot sei und den Türsteher gebeten, mit ihm in die Wohnung seiner Freundin in der Micktener Straße 22 zu kommen. Hier soll der Security die Frau leblos und mit offenem Mund, zugedeckt auf dem Bett gefunden und sofort die Polizei informiert haben. Die Leiche sei aber schon kalt gewesen. Warum Mario B. nicht sofort die Polizei alarmierte, ist nicht bekannt. Die Waschmaschine habe noch gelaufen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21./22. Februar 2015.

Hauke Heuer

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