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Einbruchsserie in Dresden beendet – Polizei weiter auf intensiver Suche nach Tätern

Einbruchsserie in Dresden beendet – Polizei weiter auf intensiver Suche nach Tätern

Die Serie von rund 76 Wohnungseinbrüchen in Dresden hat laut Polizei ein Ende. Seit knapp zwei Wochen gebe es keine weiteren Fälle, die im Zusammenhang mit den vorangegangenen Einbrüchen in Erdgeschosswohnungen stünden.

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Die Serie von rund 76 Wohnungseinbrüchen in Dresden hat laut Polizei ein Ende. (Symbolbild)

Quelle: Christian Nitsche

Die weiterhin unbekannten Täter hatten vor allem Wohnungen südlich der Elbe, zwischen Wilsdruffer Vorstadt, Zschertnitz und Laubegast aufgesucht und in etlichen Fällen Geld und Schmuck gestohlen. Die Ermittler gehen inzwischen von sogenannten „reisenden Tätern" aus. Diese organisierten und international agierenden Banden verweilen laut Polizei nur wenige Wochen in einer Region und schlagen in dieser Zeit intensiv zu. Die Beamten gehen davon aus, dass die Dresdner Taten im Zusammenhang mit einer Serie in Sachsen-Anhalt stehen. Zum Jahreswechsel hatte es dort eine ähnliche Häufung derartiger Einbrüche gegeben.

Die in Dresden eigens eingesetzte Ermittlungsgruppe „Balkon" setzt nun auf die Auswertung von Tatortspuren. Die DNA soll auch mit Datenbanken anderer Länder abgeglichen werden. Zusätzlich wollen die Ermittler Dienststellen im gesamten Bundesgebiet aufsuchen und Übereinstimmungen mit der Dresdner Serie prüfen.

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Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als ermittelte Tatverdächtige in Dresden.

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Zivilermittler konnten während der Einbruchsserie einen 19-Jährigen als Tatverdächtigen stellen. Er hatte unter anderem Einbruchswerkzeug und Schmuck bei sich. Sie gehen jedoch nicht davon aus, dass der Mann einer der gesuchten Serieneinbrecher ist.

Im MDR stellen Mitarbeiter der Polizeidirektion Dresden am Sonntag in der Fahndungsserie „Kripo Live" die Einbruchsserie vor. Dabei hoffen sie auf Hinweise zu dem Schmuck, den sie bei dem 19-Jährigen gefunden hatten. Inzwischen seien knapp 100 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, allerdings ergab sich aus ihnen keine zielführende Spur. Weiterhin bitten die Beamten um Angaben zu den Tätern weitere Informationen. Hinweise nimmt die Dienststelle unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

dbr

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