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Dresdner planen stille Aktion nach Attacken vom 3. Oktober

Leise Demo Dresdner planen stille Aktion nach Attacken vom 3. Oktober

Zwei Dresdner laden zu einer Demonstration ein, mit der sie zeigen wollen, dass Dresden nicht in Pegida-Hand ist. Sie planen eine Aktion vor der Frauenkirche

Symbolbild
 

Quelle: blickwinkel

Dresden.  Am Lutherdenkmal vor der Frauenkirche soll am Donnerstag eine Demonstration stattfinden, bei der Dresdner zeigen, dass die Stadt nicht allein von den Menschen geprägt wird, die am Montag Politiker im Zentrum angepöbelt haben. Zwei Dresdner, Gabi Pötsch und Markus Papperitz, haben dieses Treffen auf eigene Faust bei der Stadt angemeldet. „Dresdner werdet laut – für Vielfalt in dieser Stadt“ ist ihr Aufruf überschrieben.

Morgen geht es aber gerade nicht um Lautstärke. „Keine Gewalt, keine Provokation.., kein Widerstand gegen die Staatsmacht, keine Ansprachen, keine Musik, kein Krach“, steht im Facebook-Aufruf zu dem Treffen, das um 19 Uhr beginnt. Die Teilnehmer sollen Schirme und Kerzen mitbringen. „Mit dem Glockenschlag der Frauenkirche öffnen wir die Schirme und entzünden die Kerzen“, beschreiben die Organisatoren den Veranstaltungsverlauf. „Wir bekommen endlich den Hintern hoch! Dresden bleibt bunt!“, heißt es weiter.

„Ich habe am 2. und 3. Oktober hautnah mitbekommen, auf welche Art und Weise verbal auf die Politiker eingedroschen wurde und wie die Polizei reagiert hat“, sagt Papperitz. Das war Anlass für ihn, nun zum ersten Mal selbst eine Demo anzumelden.

Von cs

Dresden, Neumarkt 51.05104 13.741489
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