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Dresdner Zoll: Weniger Einnahmen – mehr Schwarzarbeit – viel mehr Rauschgift

Dresdner Zoll: Weniger Einnahmen – mehr Schwarzarbeit – viel mehr Rauschgift

Der Dresdner Zoll hat im vergangenen Jahr weniger Steuern einkassiert, musste dafür deutlich mehr Schwarzarbeit und vor allem eine stark angestiegene Drogenkriminalität verzeichnen.

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Quelle: Zoll

Das geht aus der am Montag veröffentlichten Jahresbilanz des Hauptzollamtes Dresden hervor.

Größtes Problem bleibt die Drogenkriminalität. Nach 288 Fällen im Jahr 2011 explodierte die Zahl auf 671 Fälle. Fast 200 Kilo Rauschgift wurden dabei sichergestellt. In den meisten Fällen habe es sich um Crystal gehandelt, das aber meist nur in geringen Mengen aufgefunden wurde, teilten die Zöllner mit. Auch 180 Waffen sowie rund 2 Millionen Schmuggelzigaretten wurden aufgespürt.

Mit 1,12 Milliarden Euro wurden etwas weniger Steuern und Abgaben erhoben als noch im Vorjahr. Damals kamen 1,34 Milliarden Euro zusammen. Dafür war der aufgedeckte Schaden durch Schwarzarbeit deutlich höher. Registrierten die Fahnder 2011 noch 12 Millionen Euro, waren es 2012 insgesamt 18 Millionen Euro. Die Zahl der Verfahren sank dabei zwar leicht, die aufgedeckten Fälle waren allerdings schwerwiegender.

Das Hauptzollamt Dresden umfasst weite Teile Sachsens von Görlitz bis nach Leipzig. 1046 Beschäftigte sind für ein Gebiet von 12.300 Quadratkilometern zuständig. Während fünf Einheiten auf den Straßen für Kontrollen unterwegs sind, ist der Ort mit den meisten Funden der Leipziger Flughafen. Allein dort fand der Zoll 112 Mal Betäubungsmittel.

sl

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