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Dresdner Polizeichef warnt vor baldiger Erschöpfung

Große Belastungen Dresdner Polizeichef warnt vor baldiger Erschöpfung

Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll sieht bald keine Kapazität mehr für weitere Belastungen. „Noch können wir es kompensieren, aber wir laufen einer Erschöpfung entgegen“, sagte er der evangelischen Wochenzeitung „Der Sonntag".

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Dresden. Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll sieht bald keine Kapazität mehr für weitere Belastungen. „Noch können wir es kompensieren, aber wir laufen einer Erschöpfung entgegen“, sagte er der evangelischen Wochenzeitung „Der Sonntag“ (Donnerstag). Durch immer mehr Flüchtlinge, Angriffe auf Heime und Demonstrationen neben Standardaufgaben wie der Absicherung von Fußballspielen sei Sachsens Polizei stark belastet.

„Das hat auch eine Langzeitwirkung für Polizeibeamte. Irgendwann ist die Batterie leer“, warnte Kroll.  Er beklagte mangelnden Respekt und aus seiner Sicht ungerechtfertigte Kritik an der Arbeit der Beamten wie vor der Erstaufnahmeeinrichtung im August in Heidenau. Zugleich warnte Kroll vor einem weiteren Stellenabbau im Zuge der Polizeireform. Wenn das so weitergehe, „kippt das irgendwann“. Schon jetzt gebe es bei Verkehrsunfällen Wartezeiten auf die Polizei von bis zu anderthalb Stunden.

dpa

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