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Dresdner Polizei stellt bei Hausdurchsuchung Schreckschusswaffen und Pyrotechnik sicher

Dresdner Polizei stellt bei Hausdurchsuchung Schreckschusswaffen und Pyrotechnik sicher

Bei mehreren Hausdurchsuchungen hat die Polizei am Donnerstagvormittag in Dresden und Struppen selbstgebastelte Pyrotechnik und mehrere Schreckschusswaffen sichergestellt.

Die Beamten ermittelten bereits seit September gegen drei Dresdner im Alter von 23, 23 und 24 Jahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.

Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, hatten sie Hinweise erhalten, wonach das Trio mit selbstgebauter Pyrotechnik experimentierte. Videos im Internet zeigten die Täter bei öffentlichen Schießübungen und bei der Sprengung verschiedener Gegenstände. Zudem sollte ein 23-Jähriger eine scharfe Pistole haben. Da der Verdacht entstand, dass die Täter auch zu Silvester selbstgebastelte Pyrotechnik zum Einsatz bringen wollten, wurden Durchsuchungen angeordnet.

Vier Wohnungen in Dresden und eine in Struppen sind von Ermittlern durchsucht worden. Dabei stellten die Beamten unter anderem neun Schreckschusswaffen, diverse Pyrotechnik, eine Armbrust und Speichermedien sicher. Eine scharfe Waffe wurde dagegen nicht gefunden, teilte die Polizei mit.

Die drei Tatverdächtigen seien bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten, heißt es. Man gehe nicht von einer politischen oder terroristischen Motivation aus. Das Interesse lasse sich eher mit Bastelleidenschaft und Interesse am Waffensport erklärten, so die Beamten. Im Hinblick auf Silvester warnt die Polizei vor Experimenten mit selbstgebauter Pyrotechnik.

fs

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