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Dresdner Polizei stellt 2.000 Böller sicher

Illegale Feuerwerkskörper Dresdner Polizei stellt 2.000 Böller sicher

Dresdner Polizeibeamte haben am Donnerstag rund 2.000 Böller in einer Wohnung im Stadtteil Seidnitz sichergestellt. Es handele sich einem ersten Überblick zufolge überwiegend um nicht zugelassene Pyrotechnik aus dem Ausland, so die Polizei.

Quelle: Polizei Dresden

Dresden. Dresdner Polizeibeamte haben am Donnerstag rund 2.000 Böller in einer Wohnung im Stadtteil Seidnitz sichergestellt. Es handele sich einem ersten Überblick zufolge überwiegend um nicht zugelassene Pyrotechnik aus dem Ausland, so die Polizei.

Auf die Böller waren die Beamten durch das das Handy eines 18-Jährigen aufmerksam geworden, das im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen Raubes sichergestellt und untersucht wurde. Auf dem Mobiltelefon entdeckten die Polizisten ein Foto, das massenweise Pyrotechnik zeigte, die offenbar in der Wohnung eines 27-Jährigen gestapelt lag.

Die Kriminalisten handelten sofort und machten sich mit einem Durchsuchungsbeschluss auf zur Wohnung des Mannes. Dort entdeckten sie allerdings keinerlei Pyrotechnik. Weitere Ermittlungen führten schließlich zu einer zweiten Wohnung an der Enderstraße in Seidnitz. Mit einem neuerlichen Durchsuchungsbeschluss nahmen die Polizisten auch diese Bleibe in Augenschein und wurden fündig: In mehreren Kisten verstaut lagerten dort etwa 2.000 verschiedene Böller und andere Feuerwerkstechnik.

In einer Wohnung in Dresden-Seidnitz hat die Polizei etwa 2000 Böller sichergestellt. Fotos: Polizei Dresden

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Aufgrund der großen Menge wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Die Beamten der sächsischen Gruppe für „Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen“ (USBV) stellten die Pyrotechnik sicher und untersuchen sie derzeit eingehend. Einer ersten Einschätzung nach ist der überwiegende Teil der Böller in Deutschland nicht zugelassen und damit verboten. Unter den Fundstücken befanden sich beispielsweise zahlreiche sogenannte „La Bomba“-Kracher, die ungenehmigte Sprengstoffe enthalten.

Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

ttr

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