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Dresdner Polizei rechnet mit „spannendem Einsatz“ am 13. Februar

Dresdner Polizei rechnet mit „spannendem Einsatz“ am 13. Februar

Die unklare Rechtslage am 13. Februar sorgt bei der Dresdner Polizei für einiges Kopfzerbrechen. „Der 13. Februar in Dresden bleibt für die Polizei spannend“, urteilt Polizeipräsident Dieter Kroll.

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Auch in diesem Jahr wird die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz sein.

Quelle: Martin Förster

Nachdem die Stadt eine Neonazi-Kundgebung vom Neumarkt an den Rand des Stadtzentrums verlegt hat, klagen deren Veranstalter – Ausgang offen.

Bis dahin bereitet die Dresdner Polizei mehrere Varianten vor. Die unsichere Lage führt unter anderem dazu, dass Kroll entgegen der ursprünglichen Planungen doch wieder Beamte aus ganz Deutschland in Dresden zusammenziehen muss. Insgesamt stehen 28 Hundertschaften bereit.

„Ich hatte gehofft, dass wir in diesem Jahr die Zahl unsere eingesetzten Kollegen spürbar verringern können. Dieser Wunsch hat sich zerschlagen, als sich abzeichnete, dass wir erst kurzfristig eine gerichtliche Entscheidung zur tatsächlichen Versammlungslage bekommen werden. Denn das bedeutet: Wir müssen uns auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten. Eine Kräftereduzierung war damit vom Tisch“, so der Polizeichef, der in den vergangenen Jahren für sein besonnenes Vorgehen am 13. Februar viel Lob bekommen hatte.

Ab Donnerstagmittag will die Polizei in der Stadt verstärkt Präsenz zeigen. Der Einsatz beginne aber schon am Vortag und wird bis zum Freitagmorgen andauern. Mehrere Straßen und Parkplätze sind für den Einsatz abgesperrt, darunter die Bayrische Straße und die Parkplätze an der Schießgasse, Reitbahnstraße und am Pirnaischen Platz.

Neben den normalen Einsatzkräften setzt Kroll auch auf mehrere „Kommunikationsteams“, die deeskalierend wirken sollen. Erstmals seien darunter auch elf Beamte der Polizeidirektion Dresden. Für Anwohnerfragen wird ab dem 10. Februar unter der Telefonnummer (0351) 483-3000 ein Bürgertelefon geschaltet. Am 13. Februar werden deutlich mehr als 10.000 Menschen in der Dresdner Innenstadt erwartet. Neben der Kundgebung der Rechtsextremen, deren Ort noch nicht feststeht, sind zehn weitere Veranstaltungen angezeigt, darunter die Menschenkette mit rund 10.000 erwarteten Teilnehmern, der Mahngang Täterspuren, zu dem ebenfalls eine vierstellige Teilnehmerzahl erwartet wird, sowie andere Gedenk- und Protestveranstaltungen.

Nach schweren Ausschreitungen am 19. Februar 2011 blieb es in den vergangenen zwei Jahren weitgehend ruhig.

sl

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