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Dresdner Polizei plant im Februar mit 4500 Einsatzkräften - harte Linie gegen Straftäter angekündigt

Dresdner Polizei plant im Februar mit 4500 Einsatzkräften - harte Linie gegen Straftäter angekündigt

Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll hat für die erwarteten Nazi-Aufmärsche im Februar in Dresden eine klare Linie gegen Gewalttäter angekündigt. „Natürlich werden wir Straftäter konsequent verfolgen.

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Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll

Quelle: Carola Fritzsche

Bei Gewaltstrafen muss es auch erlaubt sein, alle gesetzlich zulässigen Mittel und Befugnisse anzuwenden. Ich glaube, genau das erwarten die Bürger auch von uns", teilte der Polizeichef mit, der seinen ersten 13. Februar als Leiter der hiesigen Beamten erleben wird. In allen anderen Fällen werde die Polizei „zu differenzieren wissen".

Gleichzeitig sollen alle friedlichen Demonstrationen geschützt werden. „Wir wollen, dass alle Teilnehmer friedlich und ohne Angst ihre Meinung äußern und demonstrieren können", kündigte er an. „Wir sorgen dafür, dass es den Neonazis nicht gelingt, Angst und Fremdenhass zu verbreiten. Deren Aufzug werden wir streng kontrollieren, verhindern können wir ihn nicht."

Dafür sollen insgesamt rund 4500 Polizisten im Einsatz sein. Diese würden bei dem Einsatz allerdings auch „an die Grenzen der Belastbarkeit" geführt werden. Kroll hofft, dass die friedlichen Demo-Teilnehmer die Beamten bei ihrer Arbeit unterstützen. „Alle, die zu Versammlungen aufrufen oder sie durchführen, tragen auch Verantwortung dafür, dass es in der Stadt friedlich bleibt. Jeder Versammlungsteilnehmer kann mit dafür sorgen, dass es gewaltfrei bleibt. Jeder für sich und vielleicht auch für seinen Nebenmann."

Auch in diesem Jahr werden rund um den 13. Februar wieder zahlreiche Nazis und Gegendemonstranten in der Stadt erwartet. Unklar ist noch, ob die Groß-Demo der Rechtsextremen direkt am 13. stattfindet, oder am darauf folgenden Sonnabend, den 18. Februar. 2011 hatten mehr als zehntausend Dresdner und Gäste größtenteils friedlich gegen die Naziaufmärsche demonstriert und deren Route blockiert. Allerdings kam es am 19. Februar in der Stadt auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von rechten wie linken Autonomen, die die Beamten angriffen und sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten.

sl

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