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Dresdner Einkaufszentrum macht Front gegen Tuningtreffen

Treffen im Elbepark Dresdner Einkaufszentrum macht Front gegen Tuningtreffen

Der Dresdner Elbepark macht Front gegen Treffen, die dort immer freitags stattfinden. Es gibt Ärger mit der Tuningszene und nun soll auch die Polizei eingreifen.

Dresden.  Es ist laut und grundsätzlich auch gar nicht erlaubt, denn es handelt sich um Privatgelände. Der Elbepark macht Front gegen die Tuningtreffen, die regelmäßig freitags auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum stattfinden. „Der Elbepark Dresden distanziert sich ausdrücklich von den Treffen. Die Rennen sind und bleiben illegal und werden nicht geduldet“, lässt Centermanager Gordon Knabe via Facebook wissen. „Der Müll den die Teilnehmer hinterlassen ist eine Zumutung und kostet uns Zeit und Geld.“ Nun sei die Polizei informiert worden, so Knabe weiter.

Anlass sind Zusammenkünfte von Fans zumeist tiefergelegter und mit breiten Reifen versehener PS-Boliden. Die Treffen gibt es seit mehreren Jahren und genau so lange gibt es auch Diskussionen darüber. Von illegalen Rennen ist die Rede, nachgewiesen sind solche Rennen aber nicht. Nun haben die Verantwortlichen des Einkaufszentrums aber genug. Das Centermanagement habe vor zwei Jahren versucht, mit den Initiatoren zu sprechen, „um das Treffen auf legale Beine zu stellen“, so Knabe. Daran hatten die Tuner aber kein Interesse. „Leider zeigten die Initiatoren hierfür keinen Willen und kein Engagement“, stellt er in einem viel beachteten Eintrag auf der Facebook-Seite des Elbepakrs fest.

Dort meldeten sich sogleich auch Teilnehmer und Anhänger der Treffen zu Wort. „Kommt man Freitag spät aus dem Kino, hat man kaum eine Chance, vom Parkplatz runter zu kommen“, berichtet dort Eric Horn, selbst Autoliebhaber. „Zudem wird man noch von den halbstarken Golfpiloten vollgepöbelt.“ Motorradfahrer Falk Dittrich stellt fest, die Teilnehmerzahl sei deutlich gestiegen, das „ist definitiv nicht mehr kontrollierbar“. Dort seien „viele Vollidioten“ und er hätte „vollstes Verständnis, wenn der Betreiber Schranken baut“.

So weit denkt Gordon Knabe noch nicht. Er setzt zunächst auf die Polizei. Die soll nun freitags auftauchen und die Szenerie überwachen. Polizeisprecher Marko Laske sagte auf DNN-Anfrage, ein entsprechender Einsatz sei am kommenden Freitag auch geplant.

Von Christoph Springer

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