Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Bundespolizei hat alle Hände voll zu tun

Heißes Wochenende an Dresdner Bahnhöfen Dresdner Bundespolizei hat alle Hände voll zu tun

Dresden. Wie die Bundespolizei mitteilt, hatten die Beamten am Wochenende an den Dresdner Bahnhöfen alle Hände voll zu tun. Neben der Feststellung von 13 Flüchtlingen, die illegal nach Deutschland einreisten, und der Überwachung der An- und Abreise zu Auswärtsspielen des Dynamo Dresden und des FSV Zwickau wurden 70 weitere Einsätze registriert.

Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Wie die Bundespolizei mitteilt, hatten die Beamten am Wochenende an den Dresdner Bahnhöfen alle Hände voll zu tun. Neben der Feststellung von 13 Flüchtlingen aus Syrien, Georgien, dem Irak und dem Libanon, die illegal nach Deutschland einreisten, und der Überwachung der An- und Abreise zu Auswärtsspielen des Dynamo Dresden und des FSV Zwickau wurden 70 weitere Einsätze registriert.

Am Sonnabend wurde ein Haftbefehl aus Berlin gegen einen 37-Jährigen wegen mehrfachen Erschleichens von Leistungen vollstreckt. Da der Mann die Geldstrafe von 2049 Euro zunächst nicht bezahlen konnte, drohten ihm 140 Tage hinter Gittern. Doch zu guter Letzt hatte die Mutter des Radebeulers Erbarmen und beglich die Strafe.

Ein weiterer Haftbefehl wurde am Sonnabend gegen einen Tschechen vollstreckt. Der 24-Jährige hatte im Hauptbahnhof Lebensmittel im Wert von elf Euro gestohlen. Mit einer Zahlung von 373,50 Euro entging er einem 30-tägigen Gefängnisaufenthalt. Kurioserweise trug der Täter trug das Geld griffbereit bei sich.

Ziemlich brutal agierte ein 26-jähriger Deutscher am Sonnabendmorgen gegen fünf Uhr im Hauptbahnhof. Der Mann schlug einen 21-Jährigen so heftig, dass dieser bewusstlos in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Wie die Beamten mitteilten, hatte nur das couragierte Eingreifen eines Zeugen schlimmeres verhindert. Bei der Festnahme beleidigte der Täter die Polizisten mit den Worten: „Du Bullenschwein, ich saß vier Jahre im Knast und breche dir alle Knochen!“ Gegen den Meißner wird nun unter anderem wegen Körperverletzung ermittelt.

Alles andere als intelligent verhielt sich ein 23-jähriger Pole. Nachdem Beamte bei ihm am Samstagabend vermeintliches Diebesgut in Form von drei Flakons mit Parfüm gefunden und auf der Dienststelle seine Personalien aufgenommen hatten, zerstach er zwei Reifen an einem Auto der Bundespolizei. Eine Überwachungskamera filmte ihn dabei. Am Sonntag konnten die Beamten den jungen Mann am Bahnhof Neustadt stellen. Ermittlungen wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

Von hh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr