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Dresden bekommt zwei neue Rettungswachen: Investition in ein "engmaschiges Sicherheitsnetz" der Stadt

Dresden bekommt zwei neue Rettungswachen: Investition in ein "engmaschiges Sicherheitsnetz" der Stadt

In der Johannstadt und am Rand von Pieschen feiern im nächsten Jahr die Feuerwehr und die Rettungsdienste. Denn an der Gerokstraße und der Großenhainer Straße werden 2015 neue Rettungswachen eingeweiht.

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Bürgermeister Detlef Sittel (l.), Feuerwehrchef Andreas Rümpel und Innenminister Markus Ulbig (r.) durften den Hammer schwingen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Die an der Gerokstraße soll Ende Dezember in Betrieb gehen und Anfang Januar gefeiert werden. An der "Großenhainer" ist die Eröffnungsparty im Herbst geplant. Bis dahin sollen dort auf einer ehemaligen Brache zwischen der Straße und der Bahnstrecke nach Radebeul rund 2,9 Millionen Euro investiert worden sein - in den Bau einer Wache für vier Rettungstransportwagen und acht Krankenfahrzeuge.

Gestern wurde in dem Neubau am Rande von Pieschen Richtfest gefeiert. Der Rohbau steht, die Rolltore vor den großen Einfahrten in die Fahrzeughalle sind montiert. Innenminister Markus Ulbig und Bürgermeister Detlef Sittel (beide CDU) feierten den Neubau gemeinsam mit Feuerwehrchef Andreas Rümpel und mehr als zwei Dutzend Gästen. Dabei gab es Lob für die Stadt. Das Rettungswesen in Dresden funktioniere sehr gut, meinte der Minister. Die neuen Retter-Standorte in der Stadt seien aber dennoch "ein wichtiger Schritt für ein engmaschiges Sicherheitsnetz".

Dabei vergaß Ulbig ebensowenig wie Sittel, an das Hochwasser im Juni 2013 zu erinnern. Damals war auch das "Malteser"-Einsatzzentrum an der Leipziger Straße betroffen. Dieser Standort sei den aktuellen Anforderungen an eine Rettungswache nicht mehr gewachsen, so die Stadt. "Vor allem der bauliche Zustand des Garagengebäudes im Hinterhof ist bedenklich." Das Grundstück soll geräumt werden, wenn die neue Wache fertig ist, haben die Verantwortlichen im Rathaus entschieden.

Wer in den Neubau einziehen wird, steht indes noch nicht fest. Das ist abhängig vom Ergebnis der Rettungsdienst-Ausschreibung für Dresden. Die Stadt sucht dabei Institutionen und Unternehmen, die fünf Jahre lang in zuvor festgelegten Bereichen der Stadt für alle Belange des Rettungswesens verantwortlich sind. Es geht um den Betrieb von insgesamt mehr als 80 Einsatzfahrzeugen. Die Vergabeentscheidung soll voraussichtlich noch in diesem Monat fallen.

Neben den Maltesern, die das Grundstück an der Leipziger Straße räumen müssen, macht sich auch der Dresdner DRK-Chef Lars Rohwer Hoffnungen. Polier Dietmar Paulick, der Baustellenchef an der Großenhainer Straße, der gestern auch für den Richtspruch zuständig war, machte ihm besonders große Freude. In seinem Reim zum Richtfest feierte er das DRK und wünschte ihm viel Erfolg bei der Arbeit in der neuen Wache. Die Vertreter der Malteser klatschten artig und behielten die Fassung. Schließlich wussten sie genau so gut wie der DRK-Chef, dass Polier Paulick zwar toll gereimt hat, das letzte Wort aber noch nicht gesprochen ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.10.2014

Christoph Springer

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