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Dresden: Verdächtiger nach Tankstellenüberfall angeschossen

Dresden: Verdächtiger nach Tankstellenüberfall angeschossen

Ein Beamter der Dresdner Polizei hat in der Nacht zu Freitag einen Mann angeschossen, der nach einem versuchten Überfall auf die Shell-Tankstelle an der Hansastraße geflohen war.

  Wie die Beamten am Freitag mitteilten, hatte der 33 Jahre alte Mann gegen 0.10 Uhr einen 25-jährigen Tankstellenmitarbeiter mit einer Pistole bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Da sich die Kasse aber nicht öffnen ließ, flüchtete der aus Tschechien stammende Räuber.

Auf einem Verbindungsweg zum Pestalozziplatz konnten zivile Einsatzkräfte der Kriminalpolizei den 33-Jährigen stellen. Als der Räuber in seine Jackentasche griff, gab  ein 40 Jahre alter Beamter zwei Schüsse auf ihn ab. Einer davon traf den Mann im Brustbereich und verletzte ihn schwer. Er wurde in ein Dresdner Krankenhaus gebracht.

Noch am Ort des Geschehens stellen die Polizisten in der Jacke des Tschechen eine Schreckschusswaffe fest. Sie wird kriminaltechnisch untersucht. In der Nacht und am Morgen sicherten Kriminaltechniker zudem Spuren an der Tankstelle und am Ort der Festnahme.

Die Polizei ermittelt gegen den 33-Jährigen nun wegen schweren Raubes. Die Staatsanwaltschaft Dresden wird einen Haftbefehl beantragen. Da er angeschossen wurde, wird ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Wie immer, wenn ein Polizeibeamter seine Dienstwaffe eingesetzt hat, nimmt der Polizeipräsident seine Dienst- und Fachausfsicht wahr und überprüft das Geschehen unter anderem auch disziplinarrechtlich.

cg

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