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Diebesbande muss ins Gefängnis

Haftstrafen für Automatenknacker Diebesbande muss ins Gefängnis

Wegen schweren Bandendiebstahls sind vier Männer vom Dresdner Amtsgericht zu Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren und vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Für einen der Angeklagten kam es ganz dick.

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Quelle: dpa

Dresden.  Wegen schweren Bandendiebstahls sind vier Männer vom Dresdner Amtsgericht zu Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren und vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Für einen der Angeklagten kam es ganz dick. Der Mann stand zur Tatzeit unter zweifacher Bewährung – so wurden zwei neue Gesamtstrafen gebildet, in die jeweils Urteile wegen anderer Delikte mit einflossen. So kamen insgesamt stattliche sieben Jahre und zwei Monate zusammen.

Die Männer im Alter zwischen 34 und 39 Jahren haben in wechselnder Besetzung von Mitte Januar bis Anfang Mai 2015 Zigaretten- und Parkscheinautomaten geknackt - und das im großen Stil. Angeklagt wurden 63 Taten - einige Fälle wurden eingestellt. Das Quartett erbeutete in knapp vier Monaten Bargeld und Zigaretten im Wert von rund 40000 Euro und verursachte einen Sachschaden von knapp 180000 Euro.

Angefangen hatte es mit einem Zigarettenautomaten, den sie noch mühsam abgesägt und mit dem Fahrrad nach Hause transportiert hatten. Sie machten sich mit dem Innenleben bekannt, fanden eine Lösung, die Technik zu überwinden und zogen dann nächtelang durch Dresden. Dann half ihnen auch noch „Kollege Zufall“. Auf der Meußlitzer Straße entdeckten sie einen Transporter der Automatenfirma und brachen ihn auf. Darin befanden sich Auftragszettel, Schlüssel und Listen der Automaten sowie technisches Zubehör. Jetzt mussten sie nicht mehr mühsam die Schlösser aufbohren, Zugschrauben eindrehen und die Schlösser herausziehen - nein, sie konnten die Automaten einfach aufschließen und ausräumen. Ab April entdeckten sie dann auch Parkscheinautomaten für sich - die warfen einfach mehr ab, sagte einer der Angeklagten. Egal, ob Tiefgarage oder Parkplatz, Schillergalerie, Uniklinik, Semperoper, Hotels, sie machten überall Beute. Sie fuhren mitten in der Nacht sogar bis zur Bastei nach Rathen. Als sie am 7. Mai in der Tiefgarage auf der Kesselsdorfer Straße werkelten, kam die Polizei.

Von Monika Löffler

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