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Die ungewöhnlichsten Polizeieinsätze in Sachsen 2014: Elche und Nackte in Dresden

Die ungewöhnlichsten Polizeieinsätze in Sachsen 2014: Elche und Nackte in Dresden

Leipzig.Tiere auf Abwegen, Cannabis-Züchter an der Autobahn und unbekannte Flugobjekte haben Polizei, Feuerwehr und Behörden 2014 in Sachsen ordentlich Arbeit bereitet.

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Quelle: dpa

Vielerorts im Freistaat wurden die Ordnungshüter und Retter zu kuriosen Einsätzen gerufen.

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Seit Tagen war ein Elch im Dresdner Umland unterwegs - am Montag hat er sich in die Kantine von Siemens in Übigau verirrt.

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UFO-ALARM: Die Landung eines unbekannten Flugobjekts in Neumark bei Zwickau ließ die Polizei rätseln. Der ferngesteuerte, vier Meter lange Zeppelin ging Anfang Januar auf einem Feld nieder. Erst nach Tagen klärte sich die Sache auf: Das Gerät hatte sich bei einem Flugversuch selbstständig gemacht und war einem Hobbymodellflieger davongeflogen. Er bekam sein „Ufo“ von der Polizei zurück.

DROGEN AN DER AUTOBAHN: Den Grünstreifen an der Autobahn 4 im ostsächsischen Seifhennersdorf hielten Unbekannte für einen guten Platz zum Cannabis-Anbau. Kein bisschen getarnt und sorgfältig gedüngt gediehen die elf anderthalb Meter großen Pflanzen prächtig. Allerdings nur bis die Autobahnpolizei auf die illegale Zucht aufmerksam wurde - und im Juli mit einem Spaten anrückte.

BLAU: Volltrunken setzte sich ein Mann im Sommer in Dresden ins Auto, um ins Gefängnis zu fahren. Dort hätte der 28-Jährige eine Haftstrafe antreten sollen - unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr. Ein Alkoholtest ergab 3,3 Promille. Damit fügte der Unbelehrbare seinem Alkohol-Sündenregister ein weiteres Kapitel hinzu.

GROßVATERS HANDY: Dass junge Leute sich immer gut mit Handys auskennen, widerlegte ein 20-Jähriger in Groß Särchen (Kreis Bautzen). Er spielte im Juli mit dem Handy seines 89 Jahre alten Großvaters herum - bis plötzlich die Polizei vor der Tür stand. Versehentlich hatte der Enkel einen Alarmknopf gedrückt und so einen SOS-Hilferuf per SMS ausgelöst.

DEO STATT FEUER: Nach einem Alarmruf raste die Feuerwehr im Juni in ein Krankenhaus in Hoyerswerda. Dort angekommen, konnte sie weder Rauch noch Flammen in dem 460-Betten-Haus entdecken. Offenbar hatten die Einsatzkräfte trotzdem einen guten Riecher, denn sie konnten die Angelegenheit klären. Ein Deospray, eingesetzt in einer Schwestern-Umkleide direkt neben einem Brandmelder, hatte den Alarm ausgelöst.

ELCH AUFM FLUR: Ein junger Elch auf Abwegen sorgte im August für Aufsehen in Dresden. Möglicherweise angelockt von Essensgerüchen war der Bulle in ein Bürogebäude spaziert. Stundenlang stand er eingekeilt zwischen einer Wand und einer Glasscheibe und wartete auf Rettung. Die brachte ein Schuss aus einem Betäubungsgewehr. Der Elch wurde aus dem Bürohaus geholt und später gesund in einem Wald ausgesetzt.

OZZY OSBOURNE: Die Dresdner Waldschlößchenbrücke wurde im Juni vorübergehend nach einem britischen Hardrocker umbenannt - jedenfalls auf Google Maps. Wer sich zu der Elbquerung leiten lassen wollte, wurde zur „Ozzy Osbourne Brücke“ geführt. Wer Google den Streich spielte, blieb unklar. Die Stadt Dresden nahm es mit Humor. Ozzy Osbourne sei der „Godfather of Heavy Metal“ - das passe zu einer Brücke aus 6800 Tonnen Stahl.

RADELN JA, NACKIG NEIN: Wenig Spaß verstanden die Behörden im Sommer dagegen, als sich Nacktradler in Leipzig und Dresden ankündigten. Die Ordnungsämter sahen die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Gefahr und verboten die Aktionen. Die Leipziger Organisatorin zeigte sich enttäuscht: „Damit hat das Nacktradeln einen schweren Rückschlag erlitten.“

dpa

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