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Bundespolizisten spielen am Dresdner Hauptbahnhof Taschendieb

Bundespolizisten spielen am Dresdner Hauptbahnhof Taschendieb

Die Handtasche stets geschlossen halten, die Brieftasche nicht in die Gesäßtasche stecken und im Gedränge noch stärker auf die Wertsachen achten – diese und viele weitere Tipps zum Schutz vor Taschendiebstahl gab die Bundespolizei am Montag Passanten im Dresdner Hauptbahnhof mit auf den Weg.

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Die Bundespolizei spielt am Dresdner Hauptbahnhof verschiedene Situationen von Taschendiebstahl nach und zeigt Reisenden, wie sie sich vor Langfingern schützen können.

In Form von kurzen Rollenspielen zeigte das Präventionsteam Taschendiebstahl der Dresdner Bundespolizei verschiedene Situationen auf Bahnhöfen, die Langfinger häufig ausnutzen. Beim Ticketkauf am Automaten, Lesen des Fahrplans oder im Bahnhofscafé sind Reisende oft abgelenkt, sollten aber besonders dann auf ihre Wertsachen und ihr Gepäck achten.

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Die Bundespolizei Dresden informiert Passanten am Hauptbahnhof, wie sie sich vor den Tricks der Taschendiebe schützen können.

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Bei der ersten Aktion im vergangen Jahr bestahlen die Beamten ahnungslose Passanten im Hauptbahnhof und zeigten ihnen so, wie schnell ihre Wertgegenstände den Besitzer wechseln können.

„Gerade im Ferienreiseverkehr steigt das Reiseaufkommen in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit verbunden sind volle Bahnsteige, überfüllte Züge und größere Menschenansammlungen in den Bahnhöfen. Diese Menschenmengen bilden ideale Voraussetzungen für Taschendiebe zum unauffälligen Drängeln, Schubsen und Ausspähen, um dabei unbemerkt an die Wertsachen ihrer Opfer zu gelangen“, erklärt Sprecher Holger Uhlitzsch. „Gerade in den internationalen Zügen verlassen viele Fahrgäste häufig ihr Abteil und lassen ihr Gepäck dort unbeaufsichtigt. Danach fehlen nicht selten Kameras, Laptops oder Geldbösen.“

Die Polizei rät Reisenden, nur die nötigsten Wertsachen mitzuführen und nah am Körper zu tragen. Handtaschen sollten stets geschlossen sein und mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Besonders im Gedränge haben es Taschendiebe oft leicht. Daher sollten Reisende dort besonders auf ihre Wertgegenstände acht geben und ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen. Beim Ticketkauf am Automaten ist es ratsam, den Pin gut zu schützen und im Bahnhofscafé sollte die Jacke nicht über den Stuhl gehangen werden, sofern sich darin Wertsachen befinden.

2014 verzeichnete die Bundespolizei in Sachsen 536 Taschendiebstähle, 233 davon geschahen in Dresden.

wt

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