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Bundespolizei Dresden stellt illegale Migranten: Gesuchter Libanese gibt sich als Flüchtling aus

Bundespolizei Dresden stellt illegale Migranten: Gesuchter Libanese gibt sich als Flüchtling aus

Sechs ausweislose Männer hat die Bundespolizei Dresden am Mittwochmorgen im grenzüberschreitenden Reisezug EN476 gestellt. Einer der Männer passte dabei nicht ganz ins Bild und machte die Beamten stutzig.

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Der 32-Jährige muss noch knapp 300 Tage Restfreiheitsstrafe absitzen, teilte die Bundespolizei mit.

Quelle: dpa

Der Mann sprach sehr gutes Deutsch, wiewohl er angab, noch nie in der Bundesrepublik gewesen zu sein. Weiterhin stellte er sich als Flüchtling aus Syrien vor. Ihm wurden umgehend Fingerabdrücke abgenommen. Doch statt aus Syrien stammt der Mann aus dem Libanon und war im Mai diesen Jahres aus Deutschland ausgewiesen und in seine Heimat abgeschoben worden. Der 32-Jährige hat deshalb eine mehrjährige Wiedereinreisesperre.  

Außerdem suchen die Staatsanwaltschaften Dortmund und Münster wegen vier Fällen des besonders schweren Diebstahls, sechsmaligem Diebstahl geringwertiger Sachen und unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln nach dem Libanesen. Der 32-Jährige muss noch knapp 300 Tage Restfreiheitsstrafe absitzen, teilte die Bundespolizei mit.  

Deshalb wurde er trotz des bestehenden Einreiseverbotes in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht. Nach Verbüßung seiner Strafe soll der Mann dann wieder in sein Heimatland abgeschoben werden. Die Zuständigkeit dafür liegt bei der Ausländerbehörde in Lünen (Nordrhein-Westfalen).  

Die anderen fünf Männer stammen aus Algerien, dem Irak, Syrien, Bangladesch und Afghanistan. Sie wurden an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Sachsen nach Chemnitz weitergeleitet, nachdem alle Schutzersuchen gestellt hatten.

fs

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